Anwendungen in einem Terminal verwalten

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Übersicht

Sie können MobileFirst-Anwendungen mit dem Prgramm mfpadm verwalten.

Versionen des IBM Mobile Foundation SDK, die aktueller als Version 8.0.0.0-MFPF-IF201701250919 sind, stellen eine aktualisierte Unterstützung für die App-Authentizität bereit und können mit mfpadm-Befehlen zwischen der dynamischen und statischen Validierung (dynamic oder static)umschalten oder die Validierung zurücksetzen.

Navigieren Sie im Installationsverzeichnis der IBM Mobile Foundation zu /MobilefirstPlatformServer/shortcuts und führen Sie die mfpadm-Befehle aus.

  1. Umschaltung zwischen den Validierungstypen:
    mfpadm --url=  --user=  --passwordfile= --secure=false app version [LAUFZEIT] [APP-NAME] [UMGEBUNG] [VERSION] set authenticity-validation TYP
    

    Der Wert für TYP kann static oder dynamic sein.

Beispiel für die Festlegung des Validierungstyps dynamic unter Android:

  mfpadm --url=http://localhost:8080/mfpadmin --user=admin --passwordfile="C:\userhome\mfppassword\MFP_password.txt" --secure=false app version mfp test android 1.0 set authenticity-validation dynamic
  1. Zurücksetzen der Daten und damit verbundenes Löschen des elektronischen Fingerabdrucks der App:
      mfpadm --url=  --user=  --passwordfile= --secure=false app version [LAUFZEIT] [APP-NAME] [UMGEBUNG] [VERSION] reset authenticity
    

    Beispiel:

  mfpadm --url=http://localhost:8080/mfpadmin --user=admin --passwordfile="C:\userhome\mfppassword\MFP_password.txt" --secure=false app version mfp sample.com.pincodeandroid android 1.0 reset authenticity

Fahren Sie mit folgenden Abschnitten fort:

Vergleich mit anderen Funktionen

In der IBM Mobile Foundation gibt es folgende Möglichkeiten für die Ausführung von Verwaltungsoperationen:

  • Interaktive MobileFirst Operations Console
  • Ant-Task mfpadm
  • Programm mfpadm
  • MobileFirst-REST-Services für Administration

Die Ant-Task mfpadm, das Programm mfpadm und die REST-Services sind für eine automatisierte oder unbeaufsichtigte Ausführung von Operationen in folgenden Situationen hilfreich:

  • Vermeidung von Bedienerfehlern bei sich wiederholenden Operationen
  • Ausführen von Operationen außerhalb der Regelarbeitszeit des Bedieners
  • Konfigurieren eines Produktionsservers mit denselben Einstellungen wie ein Test- oder Vorproduktionsserver

Das Programm mfpadm und die Ant-Task mfpadm sind einfacher zu verwenden und geben bessere Fehlermeldungen als die REST-Services. Das Programm mfpadm hat gegenüber der Ant-Task mfpadm den Vorteil, dass es leichter zu integrieren ist, sofern bereits eine Betriebssystembefehlseinbindung verfügbar ist. Außerdem ist das Programm besser für die interaktive Verwendung geeignet.

Voraussetzungen

Das Tool mfpadm wird mit dem Installationsprogramm für MobileFirst Server installiert. In den folgenden Ausführungen steht Produktinstallationsverzeichnis für das Installationsverzeichnis des Installationsprogramms für MobileFirst Server.

Der Befehl mfpadm wird im Verzeichnis Produktinstallationsverzeichnis/shortcuts/ in Form von Scripts bereitgestellt:

  • mfpadm für UNIX/Linux
  • mfpadm.bat für Windows

Diese Scripts können sofort ausgeführt werden. Sie erfordern keine bestimmten Umgebungsvariablen. Wenn die Umgebungsvariable JAVA_HOME gesetzt ist, wird sie von den Scripts akzeptiert.
Für die Verwendung des Programms mfpadm müssen Sie das Verzeichnis Produktinstallationsverzeichnis/shortcuts/ in Ihre Umgebungsvariable PATH aufnehmen oder bei jedem Aufruf auf den absoluten Dateinamen verweisen.

Weitere Informationen zum Ausführen des Installationsprogramms für MobileFirst Server finden Sie unter IBM Installation Manager ausführen.

Fahren Sie mit folgenden Abschnitten fort:

Programm mfpadm aufrufen

Mit dem Programm mfpadm können Sie MobileFirst-Anwendungen verwalten.

Syntax

Das Programm mfpadm wird wie folgt aufgerufen:

mfpadm --url= --user= ... [--passwordfile=...] [--secure=false] ein Befehl

Das Programm mfpadm wird mit folgenden Optionen verwendet:

Option Typ Beschreibung Erforderlich Standardwert  
–url   URL Basis-URL der MobileFirst-Webanwendung für Verwaltungsservices Ja  
–secure Boolescher Wert Angabe, ob Operationen mit Sicherheitsrisiko vermieden werden sollen Nein true  
–user Name Benutzername für den Zugriff auf die MobileFirst-Verwaltungsservices Ja    
–passwordfile Datei Datei mit dem Kennwort für den Benutzer Nein    
–timeout Zahl Zeitlimit für den Zugriff auf den gesamten REST-Service in Sekunden Nein    
–connect-timeout Zahl Zeitlimit für das Herstellen einer Netzverbindung in Sekunden Nein    
–socket-timeout Zahl Zeitlimit für das Erkennen des Verlusts einer Netzverbindung in Sekunden Nein    
–connection-request-timeout Zahl Zeitlimit (in Sekunden) für das Abrufen eines Eintrags aus einem Pool für Verbindungsanforderungen Nein    
–lock-timeout Zahl Zeitlimit für das Anfordern einer Sperre in Sekunden Nein 2  
–verbose Ausführliche Ausgabe Nein      

url
In der URL wird bevorzugt das Protokoll HTTPS verwendet. Wenn Sie beispielsweise die Standardports und -kontextstammelemente nutzen, verwenden Sie die folgende URL:

  • WebSphere Application Server: https://server:9443/mfpadmin
  • Tomcat: https://server:8443/mfpadmin

secure
Die Option --secure ist standardmäßig auf “true” gesetzt. Die Einstellung --secure=false kann folgende Auswirkungen haben:

  • Der Benutzer und das Kennwort könnten auf ungeschütztem Wege (möglicherweise sogar mit unverschlüsseltem HTTP) übertragen werden.
  • Die SSL-Zertifikate des Servers werden auch dann akzeptiert, wenn es sich um selbst signierte Zertifikate handelt oder um Zertifikate, die für einen anderen als den Hostnamen des Servers erstellt wurden.

password
Geben Sie das Kennwort in einer gesonderten, mit der Option --passwordfile übergebenen Datei an. Im interaktiven Modus können Sie das Kennwort interaktiv angeben (siehe “Interaktiver Modus”). Ein Kennwort ist eine sensible Information, die geschützt werden muss. Sie müssen verhindern, dass andere Benutzer desselben Computers diese Kennwörter kennen. Bevor Sie das Kennwort in einer Datei eingeben, müssen Sie die Leseberechtigung für die Datei für alle Benutzer bis auf Sie selbst entfernen, um das Kennwort zu schützen. Sie können beispielsweise einen der folgenden Befehle verwenden:

  • UNIX: chmod 600 adminpassword.txt
  • Windows: cacls adminpassword.txt /P Administrators:F %USERDOMAIN%\%USERNAME%:F

Aus denselben Gründen sollten Sie das Kennwort nicht als Befehlszeilenargument an einen Prozess übergeben. Unter vielen Betriebssystemen können andere Benutzer die Befehlszeilenargumente Ihrer Prozesse überprüfen.

Der Aufruf von mfpadm enthält einen Befehl. Die folgenden Befehle werden unterstützt:

Befehl Beschreibung
show info Zeigt Benutzer- und Konfigurationsdaten an
show global-config Zeigt globale Konfigurationsdaten an
show diagnostics Zeigt Diagnoseinformationen an
show versions Zeigt Versionsinformationen an
unlock Hebt die allgemeine Sperre auf
list runtimes [–in-database] Listet die Laufzeiten auf
show runtime [Laufzeitname] Zeigt Informationen zu einer Laufzeit an
delete runtime [Laufzeitname] Bedingung Löscht eine Laufzeit
show user-config [Laufzeitname] Zeigt die Benutzerkonfiguration einer Laufzeit an
set user-config [Laufzeitname] Datei Gibt die Benutzerkonfiguration einer Laufzeit an
set user-config [Laufzeitname] Eigenschaft = Wert Gibt eine Eingenschaft in der Benutzerkonfiguration einer Laufzeit an
show confidential-clients [Laufzeitname] Zeigt die Konfiguration geheimer Clients einer Laufzeit an
set confidential-clients [Laufzeitname] Datei Gibt die Konfiguration geheimer Clients einer Laufzeit an
set confidential-clients-rule [Laufzeitname] ID Anzeigename geheimer Schlüssel zulässiger Bereich Gibt eine Regel für die Konfiguration vertraulicher Clients einer Laufzeit an
list adapters [Laufzeitname] Listet die Adapter auf
deploy adapter [Laufzeitname] Eigenschaft = Wert Implementiert einen Adapter
show adapter [Laufzeitname] Adaptername Zeigt Informationen zu einem Adapter an
delete adapter [Laufzeitname] Adaptername Löscht einen Adapter
adapter [Laufzeitname] Adaptername get binary [> Zieldatei] Ruft die Binärdaten eines Adapters ab
list apps [Laufzeitname] Listet die Apps auf
deploy app [Laufzeitname] Datei Implementiert eine App
show app [Laufzeitname] App-Name Zeigt Informationen zu einer App an
delete app [Laufzeitname] App-Name Löscht eine App
show App-Version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version Zeigt Informationen zu einer App-Version an
delete App-Version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version Löscht eine App-Version
app [Laufzeitname] App-Name show license-config Zeigt die Tokenlizenzkonfiguration einer App an
app [Laufzeitname] App-Name set license-config App-Typ für Lizenzierung Lizenztyp Gibt die Tokenlizenzkonfiguration einer App an
app [Laufzeitname] App-Name delete license-config Entfernt die Tokenlizenzkonfiguration einer App
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version get descriptor [> Zieldatei] Ruft den Deskriptor für eine App-Version ab
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version get web-resources [> Zieldatei] Ruft die Webressourcen für eine App-Version ab
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set web-resources Datei Gibt die Webressourcen für eine App-Version an
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version get authenticity-data [> Zieldatei] Ruft die Authentizitätsdaten für eine App-Version ab
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set authenticity-data [Datei] Gibt die Authentizitätsdaten für eine App-Version an
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version delete authenticity-data Löscht die Authentizitätsdaten für eine App-Version
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version show user-config Zeigt die Benutzerkonfiguration einer App an
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set user-config Datei Gibt die Benutzerkonfiguration einer App an
app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set user-config Eigenschaft = Wert Gibt eine Eingenschaft in der Benutzerkonfiguration einer App-Version an
list devices [Laufzeitname][–query Abfrage] Listet die Geräte auf
remove device [Laufzeitname] ID Entfernt ein Gerät
device [Laufzeitname] ID set status neuer_Status Ändert den Status eines Geräts
device [Laufzeitname] ID set appstatus App-Name neuer_Status Ändert den Status eines Geräts für eine App
list farm-members [Laufzeitname] Listet die Server auf, die Member einer Server-Farm sind
remove farm-member [Laufzeitname] Server-ID Entfent einen Server aus der Liste der Farmmember

Interaktiver Modus

Alternativ können Sie mfpadm ohne Angabe eines Befehls in der Befehlszeile aufrufen. Bei der interaktiven Befehlseingabe geben Sie jeweils einen Befehl pro Zeile ein. Mit dem Befehl exit oder einem Dateiendezeichen (EOF, end-of-file) in der Standardeingabe (auf UNIX-Terminals Strg-D) wird mfpadm beendet.

In diesem Modus sind auch Hilfebefehle (help) wie die folgenden verfügbar:

  • help
  • help show versions
  • help device
  • help device set status

Befehlsprotokoll im interaktiven Modus

Unter einigen Betriebssystemen merkt sich der interaktive Befehl mfpadm das Befehlsprotokoll. Im Befehlsprotokoll können Sie über die Taste mit dem Aufwärtspfeil und die Taste mit dem Abwärtspfeil einen vorherigen Befehl auswählen, bearbeiten und dann ausführen.

Linux
Das Befehlsprotokoll wird in Terminalemulatorfenstern aktiviert, wenn das Paket rlwrap installiert ist und im PATH gefunden wird. Installieren Sie das Paket rlwrap wie folgt:

  • Red Hat Linux: sudo yum install rlwrap
  • SUSE Linux: sudo zypper install rlwrap
  • Ubuntu: sudo apt-get install rlwrap

OS X
Das Befehlsprotokoll wird im Terminalprogramm aktiviert, wenn das Paket rlwrap installiert ist und im PATH gefunden wird. Installieren Sie das Paket rlwrap wie folgt:

  1. Installieren Sie MacPorts mit dem Installationsprogramm von www.macports.org.
  2. Führen Sie den Befehl sudo /opt/local/bin/port install rlwrap aus.
  3. Machen Sie das Programm rlwrap dann über den PATH verfügbar. Verwenden Sie in einer Bourne-kompatiblen Shell den folgenden Befehl: PATH=/opt/local/bin:$PATH.

Windows
Das Befehlsprotokoll wird in Konsolenfenstern, die mit cmd.exe aufgerufen werden, aktiviert.

In Umgebungen, in denen rlwrap nicht funktioniert oder nicht erforderlich ist, können Sie das Programm mit der Option --no-readline inaktivieren.

Konfigurationsdatei

Sie können die Optionen auch in einer Konfigurationsdatei speichern, anstatt sie bei jedem Aufruf in der Befehlszeile zu übergeben. Wenn eine Konfigurationsdatei vorhanden und die Option –configfile=Datei angegeben ist, können Sie die folgenden Optionen weglassen:

  • –url=URL
  • –secure=boolescher Wert
  • –user=Name
  • –passwordfile=Datei
  • –timeout=Sekunden
  • –connect-timeout=Sekunden
  • –socket-timeout=Sekunden
  • –connection-request-timeout=Sekunden
  • –lock-timeout=Sekunden
  • Laufzeitname

In der Konfigurationsdatei werden diese Werte mit folgenden Befehlen gespeichert:

Befehl Kommentar
mfpadm [–configfile=Datei] config url URL  
mfpadm [–configfile=Datei] config secure boolescher Wert  
mfpadm [–configfile=Datei] config user Name  
mfpadm [–configfile=Datei] config password Fordert zur Eingabe des Kennworts auf
mfpadm [–configfile=Datei] config timeout Sekunden  
mfpadm [–configfile=Datei] config connect-timeout Sekunden  
mfpadm [–configfile=Datei] config socket-timeout Sekunden  
mfpadm [–configfile=Datei] config connection-request-timeout Sekunden  
mfpadm [–configfile=Datei] config lock-timeout Sekunden  
mfpadm [–configfile=Datei] config runtime Laufzeitname  

Die in der Konfigurationsdatei gespeicherten Werte können mit dem Befehl mfpadm [--configfile=Datei] config aufgelistet werden.

Die Konfigurationsdatei ist eine Textdatei in der Codierung der aktuellen Ländereinstellung und mit der Java-.properties-Syntax. Die Standardkonfigurationsdateien sind folgende:

  • UNIX: ${HOME}/.mfpadm.config
  • Windows: My Documents\IBM MobileFirst Platform Server Data\mfpadm.config

Hinweis: Wenn Sie die Option --configfile nicht angeben, wird die Standardkonfigurationsdatei nur im interaktiven Modus und in config-Befehlen verwendet. Bei der nicht interaktiven Verwendung der anderen Befehle müssen Sie die Konfigurationsdatei explizit angeben, sofern Sie eine Konfigurationsdatei verwenden möchten.

Wichtiger Hinweis: Das Kennwort wird in einem verschleierten Format gespeichert, um es vor zufälliger Einsichtnahme zu schützen. Diese Verschleierung bietet jedoch keine Sicherheit. #### Generische Optionen

Zusätzlich stehen die üblichen generischen Optionen zur Verfügung:

Option Beschreibung
–help Zeigt Hilfe zur Verwendung an
–version Zeigt die Version an

XML-Format

Bei Befehlen, die vom Server eine XML-Antwort empfangen, wird überprüft, ob diese Antwort dem konkreten Schema entspricht. Sie können diese Überprüfung durch Angabe von --xmlvalidation=none inaktivieren.

Ausgabezeichensatz

Vom Programm mfpadm erzeugte normale Ausgaben haben das Codierformat der aktuellen Ländereinstellung. Unter Windows wird dieses Codierformat als “ANSI-Codepage” bezeichnet. Die Codierung hat folgende Auswirkungen:

  • Nicht zu diesem Zeichensatz gehörende Zeichen werden bei der Ausgabe in Fragezeichen konvertiert.
  • Wenn die Ausgabe an ein Fenster mit Windows-Eingabeaufforderung (cmd.exe) gesendet wird, werden Nicht-ASCII-Zeichen nicht ordnungsgemäß angezeigt, weil ein solches Fenster davon ausgeht, dass Zeichen in der “OEM-Codepage” codiert sind.

Diese Einschränkung können Sie wie folgt umgehen:

  • Verwenden Sie unter anderen Betriebssystemen als Windows eine Ländereinstellung mit der Codierung UTF-8. Für Red Hat Linux und OS X ist dieses Format die Standardländereinstellung. Viele andere Betriebssysteme haben die Ländereinstellung en_US.UTF-8.
  • Sie können auch die Ant-Task mfpadm mit dem Attribut output="Dateiname" verwenden, um die Ausgabe eines Befehls an eine Datei zu senden.

Befehle für allgemeine Konfiguration

Wenn Sie das Programm mfpadm aufrufen, können Sie diverse Befehle für den Zugriff auf MobileFirst Server oder auf eine Laufzeit einbeziehen.

Befehl show global-config

Der Befehl show global-config zeigt die globale Konfiguration an.

Syntax: show global-config

Der Befehl wird mit folgenden Optionen verwendet:

Argument Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

show global-config

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Global Configuration (GET).


Befehl show user-config

Der Befehl show user-config zeigt die Benutzerkonfiguration für eine Laufzeit an.

Syntax: show user-config [--xml][runtime-name]

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit

Der Befehl show user-config kann mit folgenden Optionen nach dem Verb angegeben werden.

Argument Beschreibung Erforderlich Standardwert
–xml Erzeugt Ausgabe nicht im JSON-Format, sondern im XML-Format Nein Standardausgabe

Beispiel

show user-config mfp

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Runtime Configuration (GET).


Befehl set user-config

Der Befehl set user-config gibt die Benutzerkonfiguration für eine Laufzeit oder eine einzelne Eigenschaft innerhalb dieser Konfiguration an.

Syntax für die gesamte Konfiguration: set user-config [Laufzeitname] Datei

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Attribut Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Datei Name der JSON- oder XML-Datei mit der neuen Konfiguration

Syntax für eine einzelne Eigenschaft: set user-config [Laufzeitname] Eigenschaft = Wert

Der Befehl set user-config wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Eigenschaft Name der JSON-Eigenschaft. Verwenden Sie für eine verschachtelte Eigenschaft die Syntax Eigenschaft1.Eigenschaft2…..EigenschaftN. Verwenden Sie für ein JSON-Array-Element den Index anstelle eines Eigenschaftsnamens.
Wert Wert der Eigenschaft

Beispiele

set user-config mfp myconfig.json
set user-config mfp timeout = 240

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Runtime Configuration (PUT).


Befehl show confidential-clients

Der Befehl show confidential-clients zeigt die Konfigration der vertraulichen Clients an, die auf eine Laufzeit zugreifen können. Weitere Informationen zu vertraulichen Clients finden Sie unter Vertrauliche Clients.

Syntax: show confidential-clients [--xml][runtime-name]

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Attribut Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit

Der Befehl show confidential-clients kann mit folgenden Optionen nach dem Verb angegeben werden.

Argument Beschreibung Erforderlich Standardwert
–xml Erzeugt Ausgabe nicht im JSON-Format, sondern im XML-Format Nein Standardausgabe

Beispiel

show confidential-clients --xml mfp

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Confidential Clients (GET).


Befehl set confidential-clients

Der Befehl set confidential-clients gibt die Konfigration der vertraulichen Clients an, die auf eine Laufzeit zugreifen können. Weitere Informationen zu vertraulichen Clients finden Sie unter Vertrauliche Clients.

Syntax: set confidential-clients [Laufzeitname] Datei

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Attribut Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Datei Name der JSON- oder XML-Datei mit der neuen Konfiguration

Beispiel

set confidential-clients mfp clients.xml

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Confidential Clients (PUT).


Befehl set confidential-clients-rule

Der Befehl set confidential-clients-rule gibt eine Regel für die Konfiguration der vertraulichen Clients an, die auf eine Laufzeit zugreifen können. Weitere Informationen zu vertraulichen Clients finden Sie unter Vertrauliche Clients.

Syntax: set confidential-clients-rule [Laufzeitname] ID Anzeigename geheimer_Schlüssel zulässiger_Bereich

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Attribut Beschreibung
Laufzeit Name der Laufzeit
ID Kennung der Regel
Anzeigename Anzeigename der Regel
geheimer_Schlüssel Geheimer Schlüssel der Regel
zulässiger_Bereich Liste mit durch Leerzeichen getrennten Token als Bereich für die Regel. Setzen Sie eine Liste mit zwei oder mehr Token in Anführungszeichen.

Beispiel

set confidential-clients-rule mfp push Push lOa74Wxs "**"

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Confidential Clients (PUT).

Befehle für Adapter

Wenn Sie das Programm mfpadm aufrufen, können Sie diverse Befehle für Adapter einbeziehen.

Befehl list adapters

Der Befehl list adapters gibt eine Liste der für eine Laufzeit implementierten Adapter zurück.

Syntax: list adapters [Laufzeitname]

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit

Der Befehl list adapters kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

list adapters mfp

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Adapters (GET).


Befehl deploy adapter

Mit dem Befehl deploy adapter wird ein Adapter in einer Laufzeit implementiert.

Syntax: deploy adapter [Laufzeit] Datei

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Datei Binäre Adapterdatei (.adapter)

Beispiel

deploy adapter mfp MyAdapter.adapter

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Adapter (POST).


Befehl show adapter

Der Befehl show adapter zeigt Details zu einem Adapter an.

Syntax: show adapter [Laufzeitname] Adaptername

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet.

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Adaptername Name eines Adapters

Der Befehl show adapter kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

show adapter mfp MyAdapter

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Adapter (GET).


Befehl delete adapter

Mit dem Befehl delete adapter wird ein Adapter aus einer Laufzeit entfernt (deimplementiert).

Syntax: delete adapter [Laufzeitname] Adaptername

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Adaptername Name eines Adapters

Beispiel

delete adapter mfp MyAdapter

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Adapter (DELETE).


Befehlspräfix adapter

Das Befehlspräfix adapter wird vor dem Verb mit folgenden Argumenten angegeben.

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Adaptername Name eines Adapters


Befehl adapter get binary

Der Befehl adapter get binary gibt die binäre Adapterdatei zurück.

Syntax: adapter [Laufzeitname] Adaptername get binary [> Zieldatei]

Nach dem Verb können die folgenden Optionen angegeben werden.

Option Beschreibung Erforderlich Standardwert
> Zieldatei Name der Ausgabedatei Nein Standardausgabe

Beispiel

adapter mfp MyAdapter get binary > /tmp/MyAdapter.adapter

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Export Runtime Resources (GET).


Befehl adapter show user-config

Der Befehl adapter show user-config zeigt die Benutzerkonfiguration des Adapters an.

Syntax: adapter [Laufzeitname] Adaptername show user-config [--xml]

Nach dem Verb können die folgenden Optionen angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt Ausgabe nicht im JSON-Format, sondern im XML-Format

Beispiel

adapter mfp MyAdapter show user-config

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Adapter Configuration (GET).


Befehl adapter set user-config

Der Befehl adapter set user-config gibt die Benutzerkonfiguration des Adapters oder eine einzelne Eigenschaft innerhalb dieser Konfiguration an.

Syntax für die gesamte Konfiguration: adapter [Laufzeitname] Adaptername set user-config Datei

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Option Beschreibung
Datei Name der JSON- oder XML-Datei mit der neuen Konfiguration

Syntax für eine einzelne Eigenschaft: adapter [Laufzeitname] Adaptername set user-config Eigenschaft = Wert

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Option Beschreibung
Eigenschaft Name der JSON-Eigenschaft. Verwenden Sie für eine verschachtelte Eigenschaft die Syntax Eigenschaft1.Eigenschaft2…..EigenschaftN. Verwenden Sie für ein JSON-Array-Element den Index anstelle eines Eigenschaftsnamens.
Wert Wert der Eigenschaft

Beispiele

adapter mfp MyAdapter set user-config myconfig.json
adapter mfp MyAdapter set user-config timeout = 240

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Adapter Configuration (PUT).

Befehle für Apps

Wenn Sie das Programm mfpadm aufrufen, können Sie diverse Befehle für Apps einbeziehen.

Befehl list apps

Der Befehl list apps gibt eine Liste der in einer Laufzeit implementierten Apps zurück.

Syntax: list apps [Laufzeitname]

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit

Der Befehl list apps kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

list apps mfp

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Applications (GET).

Befehl deploy app

Mit dem Befehl deploy app wird eine App-Version in einer Laufzeit implementiert.

Syntax: deploy app [Laufzeit] Datei

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Datei Anwendungsdeskriptor (eine JSON-Datei)

Beispiel

deploy app mfp MyApp/application-descriptor.json

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application (POST).

Befehl show app

Der Befehl show app zeigt Einzelheiten einer App in einer Laufzeit an, insbesondere die Umgebungen und Versionen.

Syntax: show app [Laufzeitname] App-Name

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
App-Name Name einer App

Der Befehl show app kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

show app mfp MyApp

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application (GET).

Befehl delete app

Mit dem Befehl delete app wird eine App aus einer Laufzeit, d. h. allen Umgebungen und Versionen, entfernt (deimplementiert).

Syntax: delete app [Laufzeitname] App-Name

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
App-Name Name einer App

Beispiel

delete app mfp MyApp

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application Version (DELETE).

Befehl show app version

Mit dem Befehl show app version werden Details zu einer App-Version in einer Laufzeit angezeigt.

Syntax: show app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
App-Name Name einer App
Umgebung Mobile Plattform
Version Version der App

Der Befehl show app version kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Argument Beschreibung
– xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

show app version mfp MyApp iPhone 1.1

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application Version (GET).

Befehl delete app version

Mit dem Befehl delete app version wird eine App-Version aus einer Laufzeit entfernt (deimplementiert).

Syntax: delete app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
App-Name Name einer App
Umgebung Mobile Plattform
Version Version der App

Beispiel

delete app version mfp MyApp iPhone 1.1

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application Version (DELETE).

Befehlspräfix app

Das Befehlspräfix app wird mit folgenden Argumenten vor dem Verb angegeben.

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
App-Name Name einer App

Befehl app show license-config

Der Befehl app show license-config zeigt die Tokenlizenzkonfiguration für eine App an.

Syntax: app [Laufzeitname] App-Name show license-config

Nach dem Objekt können die folgenden Optionen angegeben werden:

Argument Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

app mfp MyApp show license-config

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application License Configuration (GET).

Befehl app set license-config

Der Befehl app set license-config gibt die Tokenlizenzkonfiguration für eine App an.

Syntax: app [Laufzeitname] App-Name set license-config App-Typ Lizenztyp

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Argument Beschreibung
App-Typ Typ einer App (B2C oder B2E)
Lizenztyp Typ für eine Anwendung (APPLICATION, ADDITIONAL_BRAND_DEPLOYMENT oder NON_PRODUCTION)

Beispiel

app mfp MyApp iPhone 1.1 set license-config B2E APPLICATION

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application License Configuration (POST).

Befehl app delete license-config

Der Befehl app delete license-config setzt die Tokenlizenzkonfiguration für eine App zurück (und versetzt sie damit in ihren ursprünglichen Zustand).

Syntax: app [Laufzeitname] App-Name delete license-config

Beispiel

app mfp MyApp iPhone 1.1 delete license-config

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service License Configuration (DELETE).

Befehlspräfix app version

Das Befehlspräfix app version wird vor dem Verb mit folgenden Argumenten angegeben.

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
App-Name Name einer App
Umgebung Mobile Plattform
Version Version der App

Befehl app version get descriptor

Der Befehl app version get descriptor gibt den Anwendungsdeskriptor für eine App-Version zurück.

Syntax: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version get descriptor [> Zieldatei]

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Argument Beschreibung Erforderlich Standardwert
> Zieldatei Name der Ausgabedatei Nein Standardausgabe

Beispiel

app version mfp MyApp iPhone 1.1 get descriptor > /tmp/MyApp-application-descriptor.json

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application Descriptor (GET).

Befehl app version get web-resources

Der Befehl app version get web-resources gibt die Webressourcen für eine App-Version als .zip-Datei zurück.

Syntax: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version get web-resources [> Zieldatei]

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Argument Beschreibung Erforderlich Standardwert
> Zieldatei Name der Ausgabedatei Nein Standardausgabe

Beispiel

app version mfp MyApp iPhone 1.1 get web-resources > /tmp/MyApp-web.zip

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Retrieve Web Resource (GET).

Befehl app version set web-resources

Der Befehl app version set web-resources gibt die Webressourcen für eine App-Version an.

Syntax: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set web-resources Datei

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Argument Beschreibung
Datei Name der Eingabedatei (muss eine .zip-Datei sein)

Beispiel

app version mfp MyApp iPhone 1.1 set web-resources /tmp/MyApp-web.zip

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Deploy a Web Resource (POST).

Befehl app version get authenticity-data

Der Befehl app version get authenticity-data gibt die Authentizitätsdaten für eine App-Version zurück.

Syntax: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version get authenticity-data [> Zieldatei]

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Argument Beschreibung Erforderlich Standardwert
> Zieldatei Name der Ausgabedatei Nein Standardausgabe

Beispiel

app version mfp MyApp iPhone 1.1 get authenticity-data > /tmp/MyApp.authenticity_data

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Export Runtime Resources (GET).

Befehl app version set authenticity-data

Der Befehl app version set authenticity-data gibt die Authentizitätsdaten für eine App-Version an.

Syntax: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set authenticity-data Datei

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Argument Beschreibung
Datei Name der Eingabedatei
<ul><li>Datei .authenticity_data</li><li>Gerätedatei (.ipa, .apk oder .appx), aus der die Authentizitätsdaten extrahiert werden</li></ul>  

Beispiele

app version mfp MyApp iPhone 1.1 set authenticity-data /tmp/MyApp.authenticity_data
app version mfp MyApp iPhone 1.1 set authenticity-data MyApp.ipa
app version mfp MyApp android 1.1 set authenticity-data MyApp.apk

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Deploy Application Authenticity Data (POST).

Befehl app version delete authenticity-data

Der Befehl app version delete authenticity-data löscht die Authentizitätsdaten für eine App-Version.

Syntax: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version delete authenticity-data

Beispiel

app version mfp MyApp iPhone 1.1 delete authenticity-data

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application Authenticity (DELETE).

Befehl app version show user-config

Der Befehl app version show user-config zeigt die Benutzerkonfiguration für eine App-Version an.

Syntax: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version show user-config [--xml]

Nach dem Verb können die folgenden Optionen angegeben werden.

Argument Beschreibung Erforderlich Standardwert
[–xml] Erzeugt Ausgabe nicht im JSON-Format, sondern im XML-Format Nein Standardausgabe

Beispiel

app version mfp MyApp iPhone 1.1 show user-config

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application Configuration (GET).

Befehl app version set user-config

Der Befehl app version set user-config gibt die Benutzerkonfiguration für eine App-Version oder eine einzelne Eigenschaft innerhalb dieser Konfiguration an.

Syntax für die gesamte Konfiguration: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set user-config Datei

Nach dem Verb können die folgenden Argumente angegeben werden.

Argument Beschreibung
Datei Name der JSON- oder XML-Datei mit der neuen Konfiguration

Syntax für eine einzelne Eigenschaft: app version [Laufzeitname] App-Name Umgebung Version set user-config Eigenschaft = Wert

Der Befehl app version set user-config kann mit folgenden Argumenten nach dem Verb angegeben werden.

Argument Beschreibung
Eigenschaft Name der JSON-Eigenschaft. Verwenden Sie für eine verschachtelte Eigenschaft die Syntax Eigenschaft1.Eigenschaft2…..EigenschaftN. Verwenden Sie für ein JSON-Array-Element den Index anstelle eines Eigenschaftsnamens.
Wert Wert der Eigenschaft

Beispiele

app version mfp MyApp iPhone 1.1 set user-config /tmp/MyApp-config.json
app version mfp MyApp iPhone 1.1 set user-config timeout = 240

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Application Configuration (PUT).

Befehle für Geräte

Wenn Sie das Programm mfpadm aufrufen, können Sie diverse Befehle für Geräte einbeziehen.

Befehl list devices

Der Befehl list devices gibt die Liste der Geräte zurück, die Kontakt mit den Apps einer Laufzeit hatten.

Syntax: list devices [Laufzeitname][--query Abfrage]

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Abfrage Ein Anzeigename oder eine Benutzer-ID, nach dem bzw. der gesucht werden soll. Dieser Parameter gibt die zu suchende Zeichenfolge an. Zurückgegeben werden alle Geräte, deren Anzeigename oder Benutzer-ID diese Zeichenfolge enthält (wobei die Groß-/Kleinschreibung nicht unterschieden wird).

Der Befehl list devices kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiele

list-devices mfp
list-devices mfp --query=john

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Devices (GET).

Befehl remove device

Mit dem Befehl remove device wird der Datensatz eines Gerätes gelöscht, das Kontakt zu den Apps einer Laufzeit hatte.

Syntax: remove device [Laufzeitname] ID

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
ID Eindeutige Gerätekennung

Beispiel

remove device mfp 496E974CCEDE86791CF9A8EF2E5145B6

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Device (DELETE).

Befehlspräfix device

Das Befehlspräfix device wird mit folgenden Argumenten vor dem Verb angegeben.

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
ID Eindeutige Gerätekennung

Befehl device set status

Mit dem Befehl device set status wird der Status eines Geräts im Geltungsbereich einer Laufzeit geändert.

Syntax: device [Laufzeitname] ID set status neuer_Status

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
neuer_Status Neuer Status

Folgende Statuswerte sind möglich:

  • ACTIVE
  • LOST
  • STOLEN
  • EXPIRED
  • DISABLED

Beispiel

device mfp 496E974CCEDE86791CF9A8EF2E5145B6 set status EXPIRED

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Device Status (PUT).

Befehl device set appstatus

Mit dem Befehl device set appstatus wird der Status eines Geräts hinsichtlich einer App in einer Laufzeit geändert.

Syntax: device [Laufzeitname] ID set appstatus App-Name neuer_Status

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
App-Name Name einer App
neuer_Status Neuer Status

Folgende Statuswerte sind möglich:

  • ENABLED
  • DISABLED

Beispiel

device mfp 496E974CCEDE86791CF9A8EF2E5145B6 set appstatus MyApp DISABLED

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Device Application Status (PUT).

Befehle für Fehlersuche

Wenn Sie das Programm mfpadm aufrufen, können Sie diverse Befehle für die Fehlersuche einbeziehen.

Befehl show info

Der Befehl show info zeigt Basisinformationen zu den MobileFirst-Verwaltungsservices an, die ohne Zugriff auf eine Laufzeit oder Datenbank zurückgegeben werden können. Mit diesem Befehl können Sie testen, ob die MobileFirst-Verwaltungsservices überhaupt ausgeführt werden.

Syntax: show info

Nach dem Objekt können die folgenden Optionen angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

show info

Befehl show versions

Der Befehl show versions zeigt die MobileFirst-Versionen verschiedener Komponenten an.

  • mfpadmVersion: Die genaue Nummer der MobileFirst-Server-Version, deren Datei which mfp-ant-deployer.jar verwendet wird.
  • productVersion: Die genaue Nummer der MobileFirst-Server-Version, deren Datei mfp-admin-service.war verwendet wird.
  • mfpAdminVersion: Die genaue Nummer der Buildversion der Datei mfp-admin-service.war

Syntax: show versions

Nach dem Objekt können die folgenden Optionen angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

show versions

Befehl show diagnostics

Der Befehl show diagnostics zeigt den Status diverser Komponenten an, die für einen ordnungsgemäßen Betrieb des MobileFirst-Verwaltungsservice erforderlich sind, z. B. die Verfügbarkeit der Datenbank und von Zusatzservices.

Syntax: show diagnostics

Nach dem Objekt können die folgenden Optionen angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

show diagnostics

Befehl unlock

Mit dem Befehl unlock wird die allgemeine Sperre aufgehoben. Einige zerstörerische Operationen nutzen diese Sperre, um zu verhindern, dass Konfigurationsdaten parallel von verschiedenen Personen geändert wird. Wenn eine solche Operation unterbrochen wird, kann die Sperre bestehen bleiben, sodass weitere zerstörerische Operationen nicht möglich sind. Verwenden Sie in solchen Fällen den Befehl unlock, um die Sperre aufzuheben.

Beispiel

unlock

Befehl list runtimes

Der Befehl list runtimes gibt eine Liste der implementierten Laufzeiten zurück.

Syntax: list runtimes [--in-database]

Der Befehl wird mit folgenden Optionen verwendet:

Option Beschreibung
–in-database Angabe, ob in der Datenbank gesucht werden soll, anstatt MBeans zu verwenden
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiele

list runtimes
list runtimes --in-database

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Runtimes (GET).

Befehl show runtime

Der Befehl show runtime zeigt Informationen zu einer gegebenen implementierten Laufzeit an.

Syntax: show runtime [Laufzeitname]

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit

Der Befehl show runtime kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Runtime (GET).

Beispiel

show runtime mfp

Befehl delete runtime

Mit dem Befehl delete runtime wird eine Laufzeit, einschließlich der zugehörigen Apps und Adapter, aus der Datenbank gelöscht. Eine Laufzeit kann nur gelöscht werden, wenn die zugehörige Webanwendung gestoppt ist.

Syntax: delete runtime [Laufzeitname] Bedingung

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Bedingung Bedingung für das Löschen (empty oder always). Achtung: Die Verwendung der Option always ist gefährlich.

Beispiel

delete runtime mfp empty

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Runtime (DELETE).

Befehl list farm-members

Der Befehl list farm-members gibt eine Liste der Farmmemberserver zurück, auf denen eine gegebene Laufzeit implementiert ist.

Syntax: list farm-members [Laufzeitname]

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet:

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit

Der Befehl list farm-members kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–xml Erzeugt anstelle der Tabellenausgabe eine XML-Ausgabe

Beispiel

list farm-members mfp

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service für Farm Topology Members (GET).

Befehl remove farm-member

Der Befehl remove farm-member entfernt einen Server aus der Liste der Farmmember, auf denen die gegebene Laufzeit implementiert ist. Verwenden Sie diesen Befehl, wenn der Server nicht mehr verfügbar ist oder die Verbindung zum Server unterbrochen wurde.

Syntax: remove farm-member [Laufzeitname] Server-ID

Der Befehl wird mit folgenden Argumenten verwendet.

Argument Beschreibung
Laufzeitname Name der Laufzeit
Server-ID Kennung des Servers

Der Befehl remove farm-member kann mit folgenden Optionen nach dem Objekt angegeben werden.

Option Beschreibung
–force Das Farmmember wird auch dann entfernt, wenn es verfügbar und verbunden ist.

Beispiel

remove farm-member mfp srvlx15

Dieser Befehl basiert auf dem REST-Service Farm Topology Members (DELETE).

Last modified on July 03, 2017