JSONStore

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Übersicht

IBM Mobile Foundation JSONStore ist eine optionale clientseitige API, die ein schlankes, dokumentorientiertes Speichersystem bereitstellt. JSONStore ermglicht das persistente Speichern von JSON-Dokumenten. Dokumente in einer Anwendung sind auch dann im JSONStore verfügbar, wenn das Gerät, auf dem die Anwendung ausgeführt wird, offline ist. Dieser persistente und immer verfügbare Store kann nützlich sein, da Benutzer auch dann Zugriff auf Dokumente haben, wenn das Gerät keine Netzverbindung herstellen kann.

JSONStore-Ablauf

In dieser Dokumentation wird zur Erläuterung von JSONStore an einigen Stellen auf die Terminologie für relationale Datenbanken zurückgegriffen, weil Entwickler mit dieser Terminologie vertraut sind. Es gibt allerdings zahlreiche Unterschiede zwischen einer relationalen Datenbank und JSONStore. Das strikte Schema für die Speicherung von Daten in relationalen Datenbanken unterscheidet sich beispielsweise vom JSONStore-Konzept, bei dem Sie jeden JSON-Inhalt speichern und den Inhalt, der durchsucht werden muss, indexieren können.

Schlüsselfunktionen

  • Datenindexierung für eine effiziente Suche
  • Mechanismus für die Verfolgung rein lokaler Änderungen an den gespeicherten Daten
  • Unterstützung für mehrere Benutzer
  • AES-256-Verschlüsselung gespeicherter Daten für Sicherheit und Vertraulichkeit. Wird ein Gerät von mehr als einem Benutzer verwendet, können Sie die Daten jedes Benutzers mit einem Kennwort schützen.

In einem Speicher kann es mehrere Sammlungen geben, die jeweils mehrere Dokumente umfassen können. Es kann auch eine MobileFirst-Anwendung mit mehreren Stores geben. Diesbezügliche Informationen finden Sie unter “JSONStore-Unterstützung für mehrere Benutzer”.

Support-Level

  • JSONStore wird in nativen iOS- und Android-Anwendungen unterstützt. (Es gibt keine Unterstützung für native Windows-Anwendungen, d. h. weder für universelle Windows-Anwendungen noch für Windows-UWP-Anwendungen.)
  • JSONStore wird in Cordova-iOS-, Cordova-Android- und Windows-Anwendungen (universell und UWP) unterstützt.

Fahren Sie mit folgenden Abschnitten fort:

Allgemeine JSONStore-Terminologie

Dokument

Ein Dokument ist der Grundbaustein des JSONStore.

Ein JSONStore-Dokument ist ein JSON-Objekt mit einer automatisch generierten Kennung (_id) und JSON-Daten. Es ist mit einem Datensatz oder einer Zeile in der Datenbankterminologie vergleichbar. Der Wert der _id ist immer eine eindeutige ganze Zahl innerhalb einer bestimmten Sammlung. Einige Funktionen der Klasse JSONStoreInstance wie add, replace und remove verwenden ein Array mit Dokumenten/Objekten. Diese Methoden sind hilfreich, wenn Operationen gleichzeitig für mehrere Dokumente/Objekte ausgeführt werden sollen.

Einzeldokument

var doc = { _id: 1, json: {name: 'carlos', age: 99} };

Dokument-Array

var docs = [
  { _id: 1, json: {name: 'carlos', age: 99} },
  { _id: 2, json: {name: 'tim', age: 100} }
]

Sammlung

Eine JSONStore-Sammlung ist mit einer Tabelle in der Datenbankterminologie vergleichbar.
Das folgende Codebeispiel entspricht nicht dem von Dokumenten, die auf Platte gespeichert werden. Es vermittelt aber, wie eine Sammlung von einer höheren Ebene aus betrachtet aussieht.

[
    { _id: 1, json: {name: 'carlos', age: 99} },
    { _id: 2, json: {name: 'tim', age: 100} }
]

Store

Ein Store ist eine persistente JSONStore-Datei mit Sammlungen.
Ein Store ist mit einer relationalen Datenbank in der Datenbankterminologie vergleichbar. Dieser Store wird auch als JSONStore bezeichnet.

Suchfelder

Ein Suchfeld enthält ein Schlüssel-Wert-Paar.
Suchfelder sind Schlüssel, die ähnlich wie Spaltenfelder oder Attribute in der Datenbankterminologie indexiert werden, um eine schnelle Suche zu ermöglichen.

Zusätzliche Suchfelder sind Schlüssel, die auch indexiert werden, aber nicht Teil der gespeicherten JSON-Daten sind. Diese Felder definieren den Schlüssel, dessen Werte (in der JSON-Sammlung) indexiert werden und für eine schnellere Suche verwendet werden können.

Gültige Datentypen sind String, Boolean, Number und Integer. Diese Angabe ist nur ein Hinweis zu den Datentypen. Es findet keine Gültigkeitsprüfung statt. Diese Typen bestimmen außerdem, wie indexierbare Felder gespeichert werden. Bei Verwendung von {age: 'number'} wird 1 beispielsweise als 1.0 indexiert und bei Verwendung von {age: 'integer'} als 1.

Suchfelder und zusätzliche Suchfelder

var searchField = {name: 'string', age: 'integer'};
var additionalSearchField = {key: 'string'};

Es ist nur möglich, Schlüssel innerhalb eines Objekts zu indexieren. Das Objekt selbst kann nicht indexiert werden. Bei Arrays erfolgt ein Durchgriff. Das bedeutet, Sie können ein Array oder einen bestimmten Index des Arrays (arr[n]) nicht indexieren, aber Objekte innerhalb eines Arrays.

Indexierung von Werten in einem Array


var searchFields = {
'people.name' : 'string', // stimmt mit carlos und tim in myObject überein
    'people.age' : 'integer' // stimmt mit 99 und 100 in myObject überein
};

var myObject = { 
people : [ 
{name: 'carlos', age: 99}, 
        {name: 'tim', age: 100}
    ] 
};

Abfragen

Abfragen sind Objekte, die für die Suche nach Dokumenten Suchfelder oder zusätzliche Suchfelder verwenden.
Für diese Beispiele wird davon ausgegangen, dass das Suchfeld “name” vom Typ String und das Suchfeld “age” vom Typ Integer ist.

Suche nach Dokumenten mit dem Namen carlos

var query1 = {name: 'carlos'};

Suche nach Dokumenten mit dem Namen carlos und dem Alter 99

var query2 = {name: 'carlos', age: 99};

Abfrageabschnitte

Abfrageabschnitte werden verwendet, um erweiterte Suchläufe zu erstellen. Einige JSONStore-Operationen, z. B. einige Versionen von find oder count, verwenden Abfrageabschnitte. Alle Elemente eines Abfrageabschnitts sind durch AND-Anweisungen verknüpft. Die Abfrageabschnitte selbst werden mit OR-Anweisungen verknüpft. Das Suchkriterium ergibt nur eine Übereinstimmung, wenn alle Elemente innerhalb eines Abfrageabschnitts wahr (true) sind. Sie können mehrere Abfrageabschnitte verwenden, um nach Übereinstimmungen für einen oder mehrere der Abfrageabschnitte zu suchen.

Suchläufe mit Abfrageabschnitten funktionieren nur für Suchfelder der Ausgangsebene, z. B. für name, aber nicht für name.first. Umgehen Sie dies, indem Sie mehrere Sammlungen verwenden, bei denen alle Suchfelder Felder der Ausgangsebene sind. Abfrageabschnittsoperationen, die für Suchfelder anderer Ebenen funktionieren, sind equal, notEqual, like, notLike, rightLike, notRightLike, leftLike und notLeftLike. Das Verhalten ist unbestimmt, wenn Sie Suchfelder verwenden, die keine Felder der Ausgangsebene sind.

Featuretabelle

Hier werden JSONStore-Features mit den Features anderer Datenspeichertechnologien und -formate verglichen.

JSONStore ist eine JavaScript-API zum Speichern von Daten in Cordova-Anwendungen, die das MobileFirst-Plug-in, eine Objective-C-API für native iOS-Anwendungen und eine Java-API für native Android-Anwendungen verwenden. Zur Information finden Sie hier einen Vergleich von JSONStore mit verschiedenen JavaScript-Speichertechnologien.

JSONStore ist mit Technologien wie LocalStorage, IndexedDB, Cordova Storage API und Cordova File API vergleichbar. Die Tabelle zeigt, wie einige JSONStore-Features im Vergleich mit anderen Technologien aussehen. JSONStore ist nur für iOS- und Android-Geräte bzw. -Simulatoren verfügbar.

Feature JSONStore LocalStorage IndexedDB Cordova-API Storage Cordova-API File
Android-Unterstützung (Cordova-Anwendungen & native Anwendungen)
iOS-Unterstützung (Cordova-Anwendungen & native Anwendungen)
Windows 8.1 Universal und Windows 10 UWP (Cordova-Anwendungen) -
Datenverschlüsselung - - - -
Maximaler Speicher Verfügbarer Speicherplatz ~5MB ~5MB Verfügbarer Speicherplatz Verfügbarer Speicherplatz
Zuverlässiger Speicher (siehe Hinweis) - -
Verfolgung lokaler Änderungen - - - -
Mehrbenutzerunterstützung - - - -
Indexierung - -
Art der Speichers JSON-Dokumente Schlüssel-Wert-Paare JSON-Dokumente Relational (SQL) Zeichenfolgen

Hinweis: Zuverlässiger Speicher bedeutet, dass Ihre Daten erst gelöscht werden, wenn eines der folgenden Ereignisse eintritt:

  • Die Anwendung wird vom Gerät entfernt.
  • Eine der Methoden zum Entfernen von Daten wird aufgerufen.

Unterstützung für mehrere Benutzer

Mit JSONStore können Sie mehrere Stores erstellen, die verschiedene Sammlungen in nur einer MobileFirst-Anwendung enthalten.

Die API init (JavaScript) oder open (natives iOS und Android) kann ein Optionsobjekt mit einem Benutzernamen verwenden. Verschiedene Speicher sind separate Dateien im Dateisystem. Der Benutzername wird als der Dateiname des Speichers verwendet. Diese separaten Speicher können mit verschiedenen Kennwörtern verschlüsselt werden, um Zugriffsschutz und Datenschutz zu gewährleisten. Wenn die API closeAll aufgerufen wird, geht der Zugriff auf alle Sammlungen verloren. Es ist auch möglich, das Kennwort eines verschlüsselten Speichers durch das Aufrufen der API changePassword zu ändern.

Ein Beispielanwendungsfall wären mehrere Mitarbeiter, die ein physisches Gerät, z. B. ein iPad oder ein Android Tablet, und eine MobileFirst-Anwendung gemeinsam nutzen. Wenn diese Mitarbeiter zudem in verschiedenen Schichten arbeiten und in der MobileFirst-Anwendung private Daten verschiedener Kunden bearbeiten, ist die Unterstützung für mehrere Benutzer nützlich.

Sicherheit

Sie können alle Sammlungen in einem Store schützen, indem Sie sie verschlüsseln.

Zum Verschlüsseln aller Sammlungen in einem Store müssen Sie ein Kennwort an die API init (JavaScript) oder open (natives iOS und Android) übergeben. Wenn kein Kennwort übergeben wird, wird keines der Dokumente in den Speichersammlungen verschlüsselt.

Einige Sicherheitsartefakte (z. B. das Salt) werden in der Keychain (iOS), in den Shared Preferences (Android) oder im Schließfach für Anmeldeinformationen (Windows Universal 8.1 und Windows 10 UWP) gespeichert. Der Store wird mit einem 256-Bit-Schlüssel gemäß Advanced Encryption Standard (AES) verschlüsselt. Alle Schlüssel werden durch die Funktion PBKDF2 (Password-Based Key Derivation Function 2) verstärkt. Sie können Datensammlungen für eine Anwendung verschlüsseln, aber nicht zwischen verschlüsseltem und Klartextformat umschalten oder beide Formate innerhalb eines Stores kombinieren.

Der Schlüssel, der die Daten im Store schützt, basiert auf dem von Ihnen angegebenen Benutzerkennwort. Der Schlüssel verfällt nicht. Sie können ihn jedoch mit der API changePassword ändern.

Der Schutzschlüssel für Daten wird verwendet, um den Inhalt des Stores zu entschlüsseln. Dieser Schlüssel wird in der iOS-Keychain aufbewahrt, auch wenn die Anwendung deinstalliert wird. Wenn Sie sowohl den Schlüssel in der Keychain als auch alle anderen vom JSONStore in die Anwendung gestellten Daten entfernen möchten, verwenden Sie die API destroy. Dieser Prozess gilt nicht für Android, weil der Schutzschlüssel für verschlüsselte Daten in den Shared Preferences gespeichert wird und beim Deinstallieren der Anwendung gelöscht wird.

Wenn JSONStore zum ersten Mal eine Sammlung mit einem Kennwort öffnet (d. h., dass der Entwickler Daten im Store verschlüsseln möchte), benötigt er ein zufälliges Token. Dieses zufällige Token kann beim Client oder Server angefordert werden.

Wenn der Schlüssel localKeyGen in der JavaScript-Implementierung der JSONStore-API vorhanden und auf den Wert “true” gesetzt ist, wird lokal ein kryptografisch sicheres Token generiert. Andernfalls wird das Token über einen Kontakt zum Server generiert, sodass eine Verbindung zum MobileFirst Server möglich sein muss. Dieses Token ist nur erforderlich, wenn ein Store zum ersten Mal mit einem Kennwort geöffnet wird. Die nativen Implementierungen (Objective-C und Java) generieren standardmäßig ein kryptographisch sicheres Token. Sie können aber auch ein Token mit der Option secureRandom übergeben.

Es gilt, die weniger sichere Methode (Store offline öffnen und darauf vertrauen, dass der Client das zufällige Token generiert) gegen die eher sichere Methode (Store mit Zugriff auf MobileFirst Server öffnen, was eine Verbindung erfordert) abzuwägen.

Sicherheitsdienstprogramme

Die clientseitige MobileFirst-API stellt einige Sicherheitsdienstprogramme für den Schutz Ihrer Benutzerdaten bereit. Ein Feature wie JSONStore ist bestens geeignet, wenn Sie JSON-Objekte schützen möchten. Für das Speichern großer Binärobjekte (BLOBs) in einer JSONStore-Sammlung ist es jedoch nicht zu empfehlen.

Speichern Sie Binärdaten stattdessen im Dateisystem und die Dateipfade und andere Metadaten in einer JSONStore-Sammlung. Wenn Sie beispielsweise Bilddateien schützen möchten, können Sie diese als Base64-Zeichenfolgen codieren, dann verschlüsseln und die Ausgabe auf die Festplatte schreiben. Ist es notwendig, die Daten zu entschlüsseln, können Sie die Metadaten in einer JSONStore-Sammlung finden, die verschlüsselten Daten von der Platte lesen und dann mit den gespeicherten Metadaten entschlüsseln. Zu diesen Metadaten können der Schlüssel, das Salt, der IV (Initialisierungsvektor), der Dateityp, der Pfad zur Datei und andere gehören.

Machen Sie sich mit den JSONStore-Sicherheitsdienstprogrammen vertraut.

Verschlüsselung in Windows 8.1 Universal und Windows 10 UWP

Sie können alle Sammlungen in einem Store schützen, indem Sie sie verschlüsseln.

Die zugrunde liegende Datenbanktechnologie von JSONStore ist SQLCipher. SQLCipher ist ein von Zetetic LLC erstellter SQLite-Build, der eine Verschlüsselungsschicht zur Datenbank hinzufügt.

JSONStore verwendet SQLCipher auf allen Plattformen. Für Android und iOS ist eine freie Open-Source-Version von SQLCipher (die so genannte Community Edition) verfügbar. Diese Version wurde in die JSONStore-Versionen in der Mobile Foundation integriert. Die Windows-Versionen von SQLCipher sind nur mit einer kostenpflichtigen Lizenz verfügbar und können nicht direkt über die Mobile Foundation verteilt werden.

JSONStore für Windows 8 Universal verwendet stattdessen SQLite als zugrunde liegende Datenbank. Wenn Sie Daten für eine dieser Plattformen verschlüsseln müssen, müssen Sie sich eine eigene Version von SQLCipher beschaffen und die in der Mobile Foundation enthaltene SQLite-Version austauschen.

Wenn Sie keine Verschlüsselung benötigen, ist JSONStore (abgesehen von der Verschlüsselung) mit der SQLite-Version in der Mobile Foundation voll funktionsfähig.

SQLite unter Windows 8 Universal und Windows 10 UWP durch SQLCipher ersetzen

  1. Führen Sie die Erweiterung SQLCipher für Windows Runtime 8.1/10 aus, die mit der SQLCipher für Windows Runtime Commercial Edition geliefert wird.
  2. Suchen Sie nach der Installation der Erweiterung die neu erstellte SQLCipher-Version der Datei sqlite3.dll.Es gibt eine Version für x86, eine für x64 und eine für ARM.

    C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\Windows\v8.1\ExtensionSDKs\SQLCipher.WinRT81\3.0.1\Redist\Retail\<platform>
    
  3. Kopieren Sie diese Datei in ihre MobileFirst-Anwendung, um die vorhandene Datei zu ersetzen.

    <Worklight-Projektname>\apps\<application name>\windows8\native\buildtarget\<platform>
    

Leistung

Die folgenden Faktoren haben Einfluss auf die JSONStore-Leistung:

Netz

  • Überprüfen Sie die Netzkonnektivität, bevor Sie Operationen wie das Senden aller vorläufigen Dokumente an einen Adapter ausführen.
  • Die Leistung wird stark durch das Datenvolumen beeinflusst, das über das Netz an einen Client gesendet wird. Senden Sie nur die für die Anwendung erforderlichen Daten, anstatt alle Daten in Ihrer Back-End-Datenbank zu kopieren.
  • Wenn Sie einen Adapter verwenden, können Sie die Option compressResponse auf “true” setzen. Antworten werden dann komprimiert, sodass generell weniger Bandbreite verwendet wird und die Übertragungszeit kürzer als beim Senden ohne Komprimierung ist.

Speicher

  • Wenn Sie die JavaScript-API verwenden, werden JSONStore-Dokumente wischen der nativen Schicht (Objective-C, Java oder C#) und der JavaScript-Schicht als Zeichenfolgen serialisiert und deserialisiert. Eine Möglichkeit, eventuelle Speicherprobleme zu reduzieren, ist die Verwendung von Limit und Offset, wenn Sie die API find verwenden. Auf diese Weise beschränken Sie die für Ergebnisse zugeordnete Speicherkapazität und können beispielsweise die Paginierung implementieren (x Ergebnisse pro Seite anzeigen).
  • Anstatt lange Schlüsselnamen zu verwenden, die letztendlich als Zeichenfolgen serialisiert und deserialisiert werden, könnten Sie solche langen Schlüsselnamen kürzeren Namen zuordnen (myVeryVeryVerLongKeyName könnten Sie beispielsweise k oder key zuordnen). Im Idealfall ordnen Sie die langen Schlüsselnamen kurzen Schlüsselnamen zu, wenn Sie die Schlüssel vom Adapter an den Client senden, und wenn Sie Daten zurück an das Back-End senden, ordnen Sie die kurzen Schlüsselnamen wieder den ursprünglichen langen Schlüsselnamen zu.
  • Erwägen Sie, die Daten innerhalb eines Stores in mehrere Sammlungen zu unterteilen. Sie sollten kompakte Dokumente in mehreren Sammlungen anstelle von umfangreichen Dokumenten in nur einer Sammlung verwenden. Ob dies eine geeignete Vorgehensweise ist, hängt davon ab, wie eng die Daten zusammengehören und wie die Anwendungsfälle für diese Daten aussehen.
  • Wenn Sie die API add mit einem Objekt-Array verwenden, könnten Speicherprobleme auftreten. Um die Gefahr solcher Probleme zu verringern, sollten Sie diese Methoden jeweils mit weniger JSON-Objekten aufrufen.
  • In JavaScript und Java gibt es Garbage-Collectors. In Objective-C gibt es dagegen ARC (Automatic Reference Counting). Sorgen Sie dafür, dass das Automatic Reference Counting funktioniert, aber verlassen Sie sich nicht völlig darauf. Versuchen Sie, Referenzen, die nicht mehr verwendet werden, auf null zu reduzieren, und überprüfen Sie mit Profilerstellungstools, ob die Speicherbelegung sinkt, wenn Sie dies erwarten.

CPU

  • Die Anzahl der Suchfelder und der verwendeten zusätzlichen Suchfelder wirkt sich auf die Leistung aus, wenn Sie die Methode add, die die Indexierung durchführt, aufrufen. Indexieren Sie nur die Werte, die in Abfragen für die Methode find verwendet werden.
  • JSONStore verfolgt standardmäßig lokale Änderungen an seinen Dokumenten. Sie können dieses Verhalten inaktivieren und damit einige Zyklen einsparen, indem Sie die Option markDirty auf false setzen, wenn Sie die APIs “add”, “remove” und “replace” verwenden.
  • Durch die Aktivierung der Sicherheit erhöht sich der Systemaufwand für die API init oder open und für andere Operationen, die mit Dokumenten innerhalb der Sammlung arbeiten. Überlegen Sie daher genau, wann Sicherheit wirklich benötigt wird. Die API open funktioniert beispielsweise mit Verschlüsselung langsamer, denn sie muss die Chiffrierschlüssel für die Ver- und Entschlüsselung generieren.
  • Die APIs replace und remove sind von der Größe der Sammlung abhängig, denn sie müssen die komplette Sammlung durchgehen, um alle Vorkommen des jeweiligen Elements zu ersetzen oder zu entfernen. Da die APIs jeden Datensatz durchgehen müssen, müssen sie jeden einzelnen Datensatz entschlüsseln. Dadurch werden die APIs bei Verschlüsselung deutlich langsamer. Bei größeren Sammlungen wird diese Leistungseinbuße noch auffälliger.
  • Die Verwendung der API count ist relativ aufwändig. Sie können jedoch eine Variable für den Zähler für diese Sammlung verwenden. Aktualisieren Sie die Variable jedes Mal, wenn Sie Dokumente in der Sammlung speichern oder aus der Sammlung entfernen.
  • Die find-APIs (find, findAll und findById) sind von der Verschlüsselung betroffen, weil sie jedes Dokument entschlüsseln müssen, um feststellen zu können, ob es eine Übereinstimmung enthält oder nicht. Wenn beim Suchen mit einer Abfrage ein Limit übergeben wird, ist die Suche potenziell schneller, weil sie stoppt, sobald eine bestimmte Anzahl von Ergebnissen erreicht ist. JSONStore muss die restlichen Dokumente nicht entschlüsseln, um herauszufinden, ob noch weitere Suchergebnisse vorhanden sind.

Gemeinsamer Zugriff

JavaScript

Die meisten für eine Sammlung ausführbaren Operationen wie add und find sind asynchron. Diese Operationen geben eine jQuery-Zusicherung (Promise) zurück, die eingelöst wird, wenn die Operation erfolgreich abgeschlossen wird, und die zurückgewiesen wird, wenn ein Fehler auftritt. Diese Zusicherungen sind mit Callback-Funktionen bei Erfolg und Fehler vergleichbar.

Ein jQuery-Aufschub (Deferred) ist eine Zusicherung, die eingelöst oder zurückgewiesen werden kann. Die folgenden Beispiele sind keine spezifischen JSONStore-Beispiele, sondern sollen Ihnen helfen, ganz allgemein die Verwendung von Zusicherung (Promise) und Aufschub (Deferred) zu verstehen.

Anstelle von Zusicherungen und Callback-Funktionen können Sie auch die JSONStore-Ereignisse success und failure überwachen. Führen Sie Aktionen aus, die auf den an den Ereignislistener übergebenen Argumenten basieren.

Beispieldefinition für eine Zusicherung

var asyncOperation = function () {
  // Vorausgesetzt wird, dass Sie jQuery über $ in der Umgebung definiert haben.
  var deferred = $.Deferred();

  setTimeout(function() {
deferred.resolve('Hello');
  }, 1000);

  return deferred.promise();
};

Verwendungsbeispiel für eine Zusicherung

// Die an .then übergebene Funktion wird nach 1000 ms ausgeführt.
asyncOperation.then(function (response) {
// response = 'Hello'
});

Beispieldefinition für eine Callback-Funktion

var asyncOperation = function (callback) {
  setTimeout(function() {
callback('Hello');
  }, 1000);
};

Verwendungsbeispiel für eine Callback-Funktion

// Die an asyncOperation übergebene Funktion wird nach 1000 ms ausgeführt.
asyncOperation(function (response) {
// response = 'Hello'
});

Beispielereignisse

$(document.body).on('WL/JSONSTORE/SUCCESS', function (evt, data, src, collectionName) {

  // evt - Enthält Informationen zum Ereignis
  // data - Daten, die nach Abschluss der Operation (add, find usw.) gesendet werden
  // src - Name der Operation (add, find, push usw.)
  // collectionName - Name der Sammlung
});

Objective-C

Wenn Sie die native iOS-API für JSONStore verwenden, werden alle Operationen zu einer asynchronen Dispatchwarteschlange hinzugefügt. Dadurch wird sichergestellt, dass Operationen mit Auswirkungen auf den Store der Reihe nach in einem Thread ausgeführt werden, der nicht der Hauptthread ist. Weitere Informationen finden Sie in der Apple-Dokumentation unter Grand Central Dispatch (GCD).

Java

Wenn Sie die native Android-API für JSONStore verwenden, werden alle Operationen im Hauptthread ausgeführt. Für ein asynchrones Verhalten müssen Sie Threads erstellen oder Threadpools verwenden. Alle Store-Operationen sind threadsicher.

Analyse

Sie können Sie wichtige Analysedaten mit Bezug zu JSONStore erfassen.

Dateiinformationen

Dateiinformationen werden einmal pro Anwendungssitzung erfasst, wenn die JSONStore-API mit auf true gesetzter Option “analytics” aufgerufen wird. Eine Anwendungssitzung ist als das Laden der Anwendung in den Speicher und das Entfernen der Anwendung aus dem Speicher definiert. Anhand dieser Informationen können Sie feststellen, wie viel Speicher vom JSONStore-Inhalt der Anwendung belegt wird.

Leistungsmessdaten

Leistungsmessdaten werden jedes Mal erfasst, wenn eine JSONStore-API mit Informationen zur Start- und Endzeit einer Operation aufgerufen wird. Anhand dieser Informationen können Sie feststellen, wie lange bestimmte Operationen (in Millisekunden) dauern.

Beispiele

iOS

JSONStoreOpenOptions* options = [JSONStoreOpenOptions new];
[options setAnalytics:YES];

[[JSONStore sharedInstance] openCollections:@[...] withOptions:options error:nil];

Android

JSONStoreInitOptions initOptions = new JSONStoreInitOptions();
initOptions.setAnalytics(true);

WLJSONStore.getInstance(...).openCollections(..., initOptions);

JavaScript

var options = {
  analytics : true
};

WL.JSONStore.init(..., options);

Externe Daten verwenden

Für die Arbeit mit externen Daten können Sie die Konzepte Pull und Push nutzen.

Pull

Viele Systeme verwenden den Begriff Pull für das Abrufen von Daten von einer externen Quelle.
Es gibt drei wichtige Komponenten:

Externe Datenquelle

Diese Quelle kann eine Datenbank, eine REST- oder SOAP-API oder Ähnliches sein. Die einzige Anforderung ist, dass die Quelle vom MobileFirst Server aus oder direkt von der Clientanwendung aus zugänglich sein muss. Im Idealfall werden Sie erwarten, dass diese Quelle Daten im JSON-Format zurückgibt.

Transportschicht

Diese Komponente bestimmt, wie Daten von der externen Quelle in Ihre interne Quelle, d. h. eine JSONStore-Sammlung innerhalb des Stores, gelangen. Eine Alternative ist ein Adapter.

Interne Datenquellen-API

Diese Komponente umfasst die JSONStore-APIs, mit denen Sie JSON-Daten zu einer Sammlung hinzufügen können.

Hinweis: Sie können den internen Store mit Daten füllen, die aus einer Datei oder einem Eingabefeld gelesen werden, oder mit fest codierten Daten in einer Variablen. Die Daten müssen nicht ausschließlich von einer externen Quelle mit erforderlicher Netzkommunikation stammen.

Alle nachfolgenden Codebeispiele sind Pseudocode, der so ähnlich wie JavaScript aussieht.

Hinweis: Verwenden Sie für die Transportschicht Adapter. Zu den Vorteilen, die Sie bei Verwendung von Adaptern haben, gehören die XML-JSON-Umsetzung, die Sicherheit, Filter und die Entkopplung von server- und clientseitigem Code.

Externe Datenquelle: Back-End-REST-Endpunkt
Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen REST-Endpunkt, der Daten aus einer Datenbank liest und als Array mit JSON-Objekten zurückgibt.

app.get('/people', function (req, res) {

  var people = database.getAll('people');

  res.json(people);
});

Die zurückgegebenen Daten können wie im folgenden Beispiel aussehen:

[{id: 0, name: 'carlos', ssn: '111-22-3333'},
 {id: 1, name: 'mike', ssn: '111-44-3333'},
 {id: 2, name: 'dgonz' ssn: '111-55-3333')]

Transportschicht: Adapter
Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Adapter people erstellt und eine Prozedur getPeople definiert. Die Prozedur ruft den REST-Endpunkt auf und gibt das Array mit JSON-Objekten an den Client zurück. Hier sind weitere Optionen möglich, z. B., dass nur ein Teil der Daten an den Client zurückgegeben wird.

function getPeople() {
	var input = {
    method : 'get',
    path : '/people'
  };

  return MFP.Server.invokeHttp(input);
}

Auf dem Client können Sie die Daten mit der API WLResourceRequest abrufen. Zusätzlich könnten Sie einige Parameter vom Client an den Adapter übergeben. Ein Beispiel wäre der Tag, an dem der Client zuletzt über den Adapter neue Daten von der externen Quelle abgerufen hat.

var adapter = 'people';
var procedure = 'getPeople';
 
var resource = new WLResourceRequest('/adapters' + '/' + adapter + '/' + procedure, WLResourceRequest.GET);
resource.send()
.then(function (responseFromAdapter) {
// ...
});

Hinweis: Sie können auch von den Vorteilen profitieren, die mit der Übergabe von compressResponse, timeout und anderen Parametern an die API WLResourceRequest verbunden sind.
Alternativ können Sie den Adapter übergehen und jQuery.ajax oder Ähnliches verwenden, um direkten Kontakt zu dem REST-Endpunkt mit den Daten, die Sie speichern möchten, aufzunehmen.

$.ajax({
  type: 'GET',
  url: 'http://example.org/people',
})
.then(function (responseFromEndpoint) {
// ...
});

Interne Datenaquellen-API: JSONStore Wenn Sie die Antwort vom Back-End empfangen haben, können Sie JSONStore verwenden, um mit den Daten zu arbeiten. In JSONStore gibt es eine Möglichkeit, lokale Änderungen zu verfolgen, nämlich APIs, die Dokumente als vorläufig markieren. Die API erfasst die letzte für das Dokument ausgeführte Operation und den Zeitpunkt, zu dem das Dokument als vorläufig markiert wurde. Diese Informationen können Sie nutzen, um Features wie die Datensynchronisation zu implementieren.

Die API change akzeptiert die Daten und einige Optionen:

replaceCriteria
Diese Suchfelder sind Teil der Eingabedaten. Sie werden verwendet, um bereits in einer Sammlung enthaltene Dokumente zu finden. Beispiel:

['id', 'ssn']

ist Ihr ausgewähltes Ersetzungskriterium und Sie übergeben das folgende Array als Eingabedaten:

[{id: 1, ssn: '111-22-3333', name: 'Carlos'}]

und die Sammlung people enthält bereits das folgende Dokument:

{_id: 1,json: {id: 1, ssn: '111-22-3333', name: 'Carlitos'}}

Die Operation change sucht nach einem Dokument, das exakt mit der folgenden Abfrage übereinstimmt:

{id: 1, ssn: '111-22-3333'}

Die Operation change führt dann eine Ersetzung mit den Eingabedaten durch, sodass die Sammlung Folgendes enthält:

{_id: 1, json: {id:1, ssn: '111-22-3333', name: 'Carlos'}}

Der Name wurde von Carlitos in Carlos geändert. Wenn mehrere Dokumente das Ersetzungskriterium erfüllen, wird in allen diesen Dokumenten die Ersetzung mit den jeweiligen Eingabedaten durchgeführt.

addNew
Wenn keine Dokumente den Ersetzungskriterien entsprechen, prüft die API change den Wert dieser Option. Ist die Option auf true gesetzt, erstellt die API change ein neues Dokument und fügt es zum Store hinzu. Andernfalls wird keine weitere Aktion ausgeführt.

markDirty
Bestimmt, ob die API change ersetzte oder hinzugefügte Dokumente als vorläufig markiert.

Der Adapter gibt ein Daten-Array zurück:

.then(function (responseFromAdapter) {

  var accessor = WL.JSONStore.get('people');
var data = responseFromAdapter.responseJSON;
var changeOptions = {
replaceCriteria : ['id', 'ssn'],
    addNew : true,
    markDirty : false
  };

  return accessor.change(data, changeOptions);
})

.then(function() {
  // ...
})

Sie können andere APIs verwenden, um Änderungen an gespeicherten lokalen Dokumenten zu verfolgen. Verwenden Sie für die Sammlung, für die Sie Operationen ausführen, immer einen Zugriffsmechanismus.

var accessor = WL.JSONStore.get('people')

Dann können Sie Daten (Array mit JSON-Objekten) hinzufügen und entscheiden, ob diese als vorläufig markiert werden sollen. Normalerweise werden Sie die Option markDirty auf “false” setzen, wenn Sie Änderungen von der externen Quelle abrufen. Setzen Sie die Option auf “true”, wenn Sie Daten lokal hinzufügen.

accessor.add(data, {markDirty: true})

Sie können auch ein Dokument ersetzen und bei Bedarf entscheiden, das Dokument mit den Ersetzungen als vorläufig zu markieren.

accessor.replace(doc, {markDirty: true})

Auf die gleiche Weise können Sie ein Dokument entfernen und das Entfernen bei Bedarf als vorläufig markieren. Dokumente, die entfernt und als vorläufig markiert wurden, werden nicht angezeigt, wenn Sie die API find verwenden. Sie befinden sich aber noch in der Sammlung, bis Sie die API markClean verwenden, die die Dokumente physisch aus der Sammlung entfernt. Wenn das Dokument nicht als vorläufig markiert ist, wird es physisch aus der Sammlung entfernt.

accessor.remove(doc, {markDirty: true})

Push

Viele Systeme verwenden den Begriff Push für das Senden von Daten an eine externe Quelle.

Es gibt drei wichtige Komponenten:

Interne Datenquellen-API

Diese Komponente ist die JSONStore-API, die Dokumente mit nur lokalen (vorläufigen) Änderungen zurückgibt.

Transportschicht

Diese Komponente definiert, wie Sie Kontakt mit der externen Datenquelle aufnehmen möchten, um die Änderungen zu senden.

Externe Datenquelle

Diese Quelle ist in der Regel eine Datenbank, ein REST- oder SOAP-Endpunkt oder Ähnliches, die bzw. der die vom Client an den Daten vorgenommenen Aktualisierungen empfängt.

Alle nachfolgenden Codebeispiele sind Pseudocode, der so ähnlich wie JavaScript aussieht.

Hinweis: Verwenden Sie für die Transportschicht Adapter. Zu den Vorteilen, die Sie bei Verwendung von Adaptern haben, gehören die XML-JSON-Umsetzung, die Sicherheit, Filter und die Entkopplung von server- und clientseitigem Code.

Interne Datenquellen-API: JSONStore
Wenn Sie einen Zugriffsmechanismus für die Sammlung haben, können Sie die API getAllDirty aufrufen, um alle als vorläufig markierten Dokumente abzurufen. Diese Dokumente enthalten nur lokale Änderungen, die Sie über eine Transportschicht an die externe Datenquelle senden möchten.

var accessor = WL.JSONStore.get('people');

accessor.getAllDirty()
.then(function (dirtyDocs) {
// ...
});

Das Argument dirtyDocs sieht wie im folgenden Beispiel aus:

[{_id: 1,
  json: {id: 1, ssn: '111-22-3333', name: 'Carlos'},
  _operation: 'add',
  _dirty: '1395774961,12902'}]

Die Felder sind:

  • _id: Internes Feld, das von JSONStore verwendet wird. Jedem Dokument ist eine eindeutige ID zugeordnet.
  • json: Daten, die gespeichert wurden
  • _operation: Letzte Operation, die für das Dokument ausgeführt wurde. Gültige Werte sind add, store, replace und remove.
  • _dirty: Zeitmarke, die als Zahl gespeichert wird, um anzugeben, wann das Dokument als vorläufig markiert wurde

Transportschicht: MobileFirst-Adapter
Sie können entscheiden, vorläufige Dokumente an einen Adapter zu senden. Nehmen wir an, Sie haben einen Adapter people, der mit einer Prozedur updatePeople definiert ist.

.then(function (dirtyDocs) {
  var adapter = 'people',
  procedure = 'updatePeople';
 
  var resource = new WLResourceRequest('/adapters/' + adapter + '/' + procedure, WLResourceRequest.GET)
  resource.setQueryParameter('params', [dirtyDocs]);
  return resource.send();
})
 
.then(function (responseFromAdapter) {
// ...
})

Hinweis: Sie können auch von den Vorteilen profitieren, die mit der Übergabe von compressResponse, timeout und anderen Parametern an die API WLResourceRequest verbunden sind.

Im MobileFirst Server gibt es für den Adapter die Prozedur updatePeople, die wie im folgenden Beispiel aussehen könnte:

function updatePeople (dirtyDocs) {

  var input = {
    method : 'post',
    path : '/people',
    body: {
      contentType : 'application/json',
      content : JSON.stringify(dirtyDocs)
    }
  };

  return MFP.Server.invokeHttp(input);
}

Sie müssen sich nicht auf die Ausgabe der API getAllDirty auf dem Client verlassen. Vielleicht müssen Sie die Nutzdaten aktualisieren, sodass sie ein vom Back-End erwartetes Format haben. Es kann auch sein, dass Sie die Ersetzungs-, Lösch- und Einschlussoperationen auf separate Back-End-API-Aufrufe aufteilen müssen.

Alternativ können Sie über das Array dirtyDocs iterieren und das Feld _operation überprüfen. Senden Sie dann Ersetzungsoperationen an eine Prozedur, Löschoperationen an eine andere Prozedur und Einschlussoperationen an wieder eine andere Prozedur. Im obigen Beispiel werden alle vorläufigen Dokumente in einem Schritt an den Adapter gesendet.

var len = dirtyDocs.length;
var arrayOfPromises = [];
var adapter = 'people';
var procedure = 'addPerson';
var resource;
 
while (len--) {
var currentDirtyDoc = dirtyDocs[len];
switch (currentDirtyDoc._operation) {
case 'add':
    case 'store':
 
    resource = new WLResourceRequest('/adapters/people/addPerson', WLResourceRequest.GET);
    resource.setQueryParameter('params', [currentDirtyDoc]);
 
      arrayOfPromises.push(resource.send());
break;
case 'replace':
    case 'refresh':
 
    resource = new WLResourceRequest('/adapters/people/replacePerson', WLResourceRequest.GET);
    resource.setQueryParameter('params', [currentDirtyDoc]);
 
 
      arrayOfPromises.push(resource.send());
break;
case 'remove':
    case 'erase':
 
    resource = new WLResourceRequest('/adapters/people/removePerson', WLResourceRequest.GET);
    resource.setQueryParameter('params', [currentDirtyDoc]);
 
      arrayOfPromises.push(resource.send());
  }
}
 
$.when.apply(this, arrayOfPromises)
.then(function () {
  var len = arguments.length;
while (len--) {
// Antworten in arguments[len] ansehen
}
});

Alternativ können Sie den Adapter übergehen und direkt Kontakt zum REST-Endpunkt aufnehmen.

.then(function (dirtyDocs) {

  return $.ajax({
    type: 'POST',
    url: 'http://example.org/updatePeople',
    data: dirtyDocs
  });
})

.then(function (responseFromEndpoint) {
// ...
});

Externe Datenquelle: Back-End-REST-Endpunkt
Das Back-End akzeptiert Änderungen oder lehnt sie ab und übermittelt dann eine Antwort an den Client. Wenn der Client die Antwort sieht, kann er Dokumente, die aktualisiert wurden, an die API markClean übergeben.

.then(function (responseFromAdapter) {

  if (responseFromAdapter is successful) {
WL.JSONStore.get('people').markClean(dirtyDocs);
  }
})

.then(function () {
  // ...
})

Dokumente, die als bereinigt markiert sind, werden in der Ausgabe der API getAllDirty nicht angezeigt.

Fehlerbehebung

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt JSONStore-Fehlerbehebung.

API-Verwendung

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Last modified on April 25, 2017