IBM Mobile Foundation for Developers 8.0 in einem IBM Cloud-Kubernetes-Cluster implementieren

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Übersicht

IBM Mobile Foundation for Developers 8.0 ist eine Developer Edition, die die Komponenten Server und Operational Analytics umfasst.

Die Mobile-Foundation-Server-Laufzeit verfügt über eine integrierte Derby-Datenbank, in der die Mobile-Foundation-Daten gespeichert werden. Dadurch sind Benutzer auf einen Pod bei der Implementierung in IBM Cloud-Kubernetes beschränkt. Die Community Edition ermöglicht Mobile-Foundation-Benutzern eine Anwendungsentwicklererfahrung mit minimalen Konfigurationsparametern und einer einfachen Einrichtung der Mobile-Foundation-Instanz im IBM Cloud Kubernetes Service.

Führen Sie die folgenden Anweisungen aus, um die Developer Edition von IBM Mobile Foundation Server mit der vorkonfigurierten Komponente Operational Analytics für den IBM Cloud Kubernetes Service zu installieren:

  • Von hier aus können Sie den Kubernetes-Cluster erstellen und konfigurieren.
  • Optional: Richten Sie Ihren Host-Computer mit den erforderlichen Tools ein: Docker-CLI, Kubernetes-CLI (kubectl) und Helm-CLI (helm).

Fahren Sie mit folgenden Abschnitten fort:

Voraussetzungen

Sie müssen den IBM Cloud Kubernetes Service (Plan “Free”) über das IBM Cloud-Portal erstellt haben. Konfigurationsanweisungen finden Sie in der Dokumentation. Für die Verwaltung von Kube-Pods und die Helm-Implementierung müssen Sie die folgenden Tools auf Ihrer Hostmaschine installieren:

  • IBM Cloud-CLI (ibmcloud)
  • Kubernetes-CLI (kubectl)
  • Helm (helm). Wenn Sie die CLI für Ihre Arbeit mit dem Kubernetes-Cluster nutzen möchten, müssen Sie den Client ibmcloud konfigurieren.
    1. Melden Sie sich bei der Seite Cluster an. (Hinweis: Sie benötigen ein IBMid-Konto.)
    2. Klicken Sie auf den Kubernetes-Cluster, in dem das IBM Mobile-Foundation-Chart implementiert werden soll.
    3. Wenn der Cluster erstellt ist, folgen Sie den Anweisungen auf der Registerkarte Access.

      Hinweis: Die Clustererstellung dauert einige Minuten. Klicken Sie nach erfolgreicher Erstellung des Clusters auf die Registerkarte Worker Nodes und notieren Sie den Eintrag im Feld Public IP.

Helm-Chart für IBM Mobile Foundation for Developers 8.0 installieren und konfigurieren

Führen Sie am IBM Cloud-Client-Terminal (CLI ibmcloud) die im Abschnitt INSTALL CHART unter Deploying charts from the Helm Catalog beschriebene Prozedur aus, um aus dem Katalog das Helm-Chart für IBM Mobile Foundation for Developers 8.0 (ibm-mobilefoundation-dev) zu installieren.

Umgebungsvariablen für IBM Mobile Foundation for Developers 8.0

In der folgenden Tabelle sind die Umgebungsvariablen angegeben, die in IBM Mobile Foundation for Developers 8.0 verwendet werden.

Qualifikationsmerkmal Parameter Definition Zulässiger Wert
arch   Worker node architecture Worker-Knotenarchitektur, in der dieses Chart implementiert werden soll.
Derzeit wird nur die Plattform AMD64 unterstützt.
image pullPolicy Richtlinie für Image-Übertragung per Pull-Operation Always, Never oder IfNotPresent.
Standardeinstellung: IfNotPresent
  repository Docker image name Name des -Server-Docker-Image
  tag Docker image tag Siehe Docker tag description
resources limits.cpu Beschreibt die maximal zulässige CPU-Kapazität Der Standardwert ist 1000m. Weitere Informationen finden Sie auf der Kubernetes-Seite unter meaning of CPU.
  limits.memory Beschreibt die maximal zulässige Speicherkapazität Der Standardwert ist 2048Mi. Weitere Informationen finden Sie auf der Kubernetes-Seite unter meaning of memory.
  requests.cpu Beschreibt die erforderliche CPU-Mindestkapazität. Wenn keine Angabe gemacht wird, wird standardmäßig der Grenzwert verwendet (falls angegeben) oder der für Implementierung definierte Wert. Der Standardwert ist 750m. Weitere Informationen finden Sie auf der Kubernetes-Seite unter meaning of CPU.
  requests.memory Beschreibt die erforderliche Mindestspeicherkapazität. Wenn keine Angabe gemacht wird, wird standardmäßig der Grenzwert verwendet (falls in values.yaml angegeben) oder der für die Implementierung definierte Wert. Der Standardwert ist 1024Mi. Weitere Informationen finden Sie auf der Kubernetes-Seite unter meaning of memory.
logs consoleFormat Gibt das Format der Containerprotokollausgabe an Standardeinstellung: json
  consoleLogLevel Steuert den Detaillierungsgrad von Nachrichten, die in das Containerprotokoll aufgenommen werden Standardeinstellung: info
  consoleSource Gibt Quellen an, die in das Containerprotokoll geschrieben werden. Mehrere Quellen sind jeweils durch ein Komma getrennt aufgelistet. Standardeinstellung: message, trace, accessLog, ffdc

Installation überprüfen

Nach der Installation von Mobile Foundation for Developers 8.0 können Sie wie folgt Ihre Installation und den Status der implementierten Pods überprüfen:

  1. Klicken Sie auf der Seite Cluster auf den Kubernetes-Cluster, in dem das Chart für die IBM Mobile Foundation implementiert wurde.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Kubernetes-Dashboard, um das Kube-Dashboard aufzurufen.
  3. Überprüfen Sie im Dashboard Deployments und Pods. Diese sollten den Status DEPLOYED und RUNNING haben.
  4. Jetzt benötigen Sie die öffentliche IP-Adresse (Public IP) und den Knotenport (Node Port) der Implementierung, um auf die Services zugreifen zu können.
    • Die öffentliche IP-Adresse (Public IP) können Sie abrufen, indem Sie Kubernetes > Worker Nodes auswählen. Notieren Sie die Adresse im Feld Public IP.
    • Den Knotenport (Node port) finden Sie im Kubernetes-Dashboard. Wählen Sie Services aus. Notieren Sie den Eintrag für TCP Node Port unter den internen Endpunkten (eine fünfstellige Portnummer).
  5. Öffnen Sie einen Browser und geben Sie http://[öffentliche IP-Adresse]:[Knotenport]/mfpconsole ein, um die Administrationskonsole aufzurufen.
  6. Geben Sie die Standardberechtigungsnachweise ein (Benutzer admin, Kennwort admin), um sich bei der Administrationskonsole von Mobile Foundation Server anzumelden.
  7. Stellen Sie sicher, dass die Serververwaltung, Push-Operationen und Analytics verfügbar sind.

Befehlszeile verwenden [optional]

Alternativ können Sie die Befehlszeile verwenden und die folgende Prozedur ausführen. Stellen Sie sicher, dass der folgende Befehl den Status (state) DEPLOYED hat.

helm list

Führen Sie kubectl-Befehle aus, um sich zu vergewissern, dass die Pods den Status RUNNING haben.

  1. Rufen Sie die Liste aller Implementierungen im Kubernetes-Cluster ab und notieren Sie den Namen der Mobile-Foundation-Implementierung.
     kubectl get deployments
    
  2. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Verfügbarkeit der Implementierungen und ihren Status im Detail zu überprüfen. Für die Kube-Pods sollte für Verfügbarkeit und Status (1/1) RUNNING angezeigt werden.
     kubectl describe deployment <Name_der_Implementierung>
     kubectl get pods
    

    Zugriff auf die -Konsole

Nach einer erfolgreichen Installation können Sie auf die IBM Operational Console zugreifen. Verwenden Sie <Protokoll>://<öffentliche_IP-Adresse>:<Knotenport>/mfpconsole.
Die IBM MobileFirst Analytics Console kann mit <Protokoll>://<öffentliche_IP-Adresse>:<Port>/analytics/console aufgerufen werden. Das Protokoll kann http oder https sein. Beachten Sie außerdem, dass der Port im Falle einer NodePort-Implementierung NodePort lautet. Führen Sie im Kubernetes-Dashboard die folgenden Schritte aus, um die IP-Adresse und den NodePort Ihres installierten -Charts zu erhalten:

  • Die öffentliche IP-Adresse (Public IP) können Sie abrufen, indem Sie Kubernetes > Worker Nodes auswählen. Notieren Sie die Adresse im Feld “Public IP”.
  • Den Knotenport (Node port) finden Sie im Kubernetes-Dashboard. Wählen Sie Services aus. Notieren Sie den Eintrag für TCP Node Port (eine fünfstellige Portnummer) unter den internen Endpunkten (internal endpoints).

Beispielanwendung

Gehen Sie die -Lernprogramme durch, um den Beispieladapter zu implementieren und die Beispielanwendung in einem IBM MobileFirst Server in einem IBM Cloud-Kubernetes-Cluster auszuführen.

Deinstallation

Verwenden Sie für die Deinstallation des Helm-Charts ibm-mobilefoundation-dev die Helm-CLI. Mit dem folgenden Befehl werden die installierten Charts und die zugehörigen Implementierungen vollständig gelöscht:

helm delete --purge <Releasename>

Hier steht Releasename für den implementierten Releasenamen des Helm-Charts.

Beschränkungen

Dieses Helm-Chart wird nur für Entwicklungs- und Testzwecke bereitgestellt. Daten werden nicht persistent in der eingebetteten Derby-Datenbank gespeichert. Die Chart-Implementierung funktioniert aufgrund der Datenbankeinschränkungen nur mit einem Pod.

Last modified on October 30, 2019