Lizenzierung für MobileFirst Server

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Übersicht

IBM MobileFirst Server unterstützt zwei verschiedene, von der Art der gekauften Lizenzen abhängige Lizenzierungsmethoden.

Wenn Sie zeitlich unbegrenzte Lizenzen erworben haben, können Sie diese nutzen und Ihre vertragskonforme Verwendung auf der Seite Lizenzüberwachung der MobileFirst Operations Console sowie anhand des Lizenzüberwachungsberichts verifizieren. Wenn Sie Tokenlizenzen erworben haben, konfigurieren Sie Ihren MobileFirst Server so, dass er mit einem fernen Tokenlizenzserver kommuniziert.

Lizenzen für Anwendungen oder adressierbare Geräte

Wenn Sie Lizenzen für Anwendungen oder adressierbare Geräte erworben haben, können Sie diese nutzen und Ihre vertragskonforme Verwendung auf der Seite “Lizenzüberwachung” der MobileFirst Operations Console sowie anhand des Lizenzüberwachungsberichts verifizieren.

VPC-Lizenzierung

Die Mobile Foundation ist auch mit kapazitätsabhängiger Lizenzierung (VPC, Virtual Processor Cores) verfügbar. VPC ist eine Maßeinheit zur Bestimmung der Lizenzierungsgebühren für die Mobile Foundation und gibt die Anzahl der verfügbaren virtuellen Prozessorkerne an. Zurzeit ist diese Metrik nur für Cloud Pak for Applications verfügbar.

Diese Metrik kann wie folgt charakterisiert werden:

  • Kunden können beliebig viele Anwendungen und Geräte verwenden. Diese Art der Lizenzierung ist daher in Szenarien, in denen Kunden viele Apps in ihrer Implementierung haben, vorteilhafter als die Anwendungslizenz.

  • Sie richtet sich an anderen Produkten im Portfolio aus und gibt Kunden die Möglichkeit, Hybridcloudimplementierungen zu nutzen.

Tokenlizenzierung

In einer Tokenumgebung konsumiert jedes Produkt pro Lizenz eine vordefinierte Tokenanzahl. In einer traditionellen Floating-Umgebung wird dagegen eine vordefinierte Anzahl von Lizenzen konsumiert. Der Lizenzschlüssel verfügt über einen Tokenpool. Der Lizenzserver berechnet auf der Basis dieses Pools die Token, die ein- und ausgecheckt werden. Wenn ein Produkt Lizenzen vom Lizenzserver ein- oder auscheckt, werden Token konsumiert oder freigegeben.

In Ihrem Lizenzvertrag ist definiert, ob Sie die Tokenlizenzierung nutzen können, wie viele Token verfügbar sind und welche Features von Token validiert werden (siehe “Tokenlizenzvalidierung”).

Wenn Sie tokenbasierte Lizenzen erworben haben, installieren Sie eine Version von MobileFirst Server, die Tokenlizenzen unterstützt, und konfigurieren Sie Ihren Anwendungsserver so, dass Ihr Server mit dem fernen Tokenserver kommunizieren kann (siehe “Installation und Konfiguration für die Tokenlizenzierung”).

Bei der Tokenlizenzierung können Sie für jede App im Anwendungsdeskriptor den App-Typ für die Lizenzierung angeben, bevor Sie die App implementieren. Der App-Typ für die Lizenzierung kann APPLICATION oder ADDITIONAL_BRAND_DEPLOYMENT sein. Für Tests können Sie den App-Typ für die Lizenzierung auf NON_PRODUCTION setzen. Weitere Informationen finden Sie unter “Anwendungslizenzinformationen definieren”.

Das mit Rational License Key Server 8.1.4.9 bereitgestellte Rational License Key Server Administration and Reporting Tool kann die von der Mobile Foundation konsumierten Lizenzen verwalten und entsprechende Berichte generieren. Die relevanten Abschnitte des Berichts finden Sie mithilfe der folgenden Anzeigenamen: MobileFirst Platform Foundation Application und MobileFirst Platform Additional Brand Deployment. Diese Namen beziehen sich auf den App-Typ, für den Lizenzierungstoken konsumiert werden. Weitere Informationen finden Sie in der Übersicht über das Rational License Key Server Administration and Reporting Tool und im Rational License Key Server Administration and Reporting Tool Fixpack 9 (8.1.4.9).

Informationen zur Planung der Tokenlizienzierung für MobileFirst Server finden Sie unter “Verwendung der Tokenlizenzierung planen”.

Wenn Sie Lizenzschlüssel für die Mobile Foundation anfordern möchten, benötigen Sie Zugang zum IBM Rational License Key Center. Weitere Informationen zum Generieren und Verwalten Ihrer Lizenzschlüssel finden Sie unter IBM Support - Licensing.

Last modified on November 18, 2019