Referenzinformationen zur Installation

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Übersicht

Hier finden Sie Referenzinformationen zu Ant-Tasks und Beispielkonfigurationsdateien für die Installation von IBM MobileFirst Foundation Server, IBM MobileFirst Foundation Application Center und IBM MobileFirst Foundation Operational Analytics.

Fahren Sie mit folgenden Abschnitten fort:

Referenzinformationen zur Ant-Task configuredatabase

Nachfolgend finden Sie Referenzinformationen für die Ant-Task configuredatabase. Diese Referenzinformationen beziehen sich nur auf relationale Datenbanken. Sie gelten nicht für Cloudant.

Die Ant-Task configuredatabase erstellt die relationalen Datenbanken, die vom MobileFirst-Server-Verwaltungsservice, -Liveaktualisierungsservice und -Push-Service, sowwie von der MobileFirst-Laufzeit und von den Application-Center-Services verwendet werden. Diese Ant-Task konfiguriert mit folgenden Aktionen eine relationale Datenbank:

  • Sie prüft, ob die MobileFirst-Tabellen vorhanden sind, und erstellt sie ggf.
  • Wenn es Tabellen für eine ältere Version der Mobile Foundation gibt, migriert sie die Tabellen auf die aktuelle Version.
  • Wenn es Tabellen für die aktuelle Version der Mobile Foundation gibt, unternimmt die Task nichts.

Wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist, kann die Task außerdem folgende Effekte haben:

  • Der DBMS-Typ ist Derby.
  • Es gibt ein inneres Element <dba>.
  • Der DBMS-Typ ist DB2 und der angegebene Benutzer ist berechtigt, Datenbanken zu erstellen.

Hier folgen die Effekte, wenn eine der Bedingungen erfüllt ist:

  • Sie erstellt, sofern erforderlich, die Datenbank (außer Oracle 12c und Cloudant).
  • Sie erstellt, sofern erforderlich, einen Benutzer und erteilt diesem Benutzer Zugriffsberechtigungen für die Datenbank.

Hinweis: Die Ant-Task configuredatabase hat keinerlei Auswirkungen, wenn Sie sie mit Cloudant verwenden.

Attribute und Elemente für die Task configuredatabase

Die Task configuredatabase wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
kind Typ der Datenbank. In MobileFirst Server: MobileFirstRuntime, MobileFirstConfig, MobileFirstAdmin oder push. Im Application Center: ApplicationCenter. Ja Ohne
includeConfigurationTables Angabe, ob Datenbankoperationen für den Liveaktualisierungsservice und den Verwaltungsservice oder nur für den Verwaltungsservice ausgeführt werden sollen. Gültige Werte sind true und false. Nein true
execute Angabe, ob die Ant-Task configuredatabase ausgeführt werden soll. Gültige Werte sind true und false. Nein true

kind

Die Mobile Foundation unterstützt vier Arten von Datenbanken. Die MobileFirst-Laufzeit verwendet die Datenbank des Typs MobileFirstRuntime. Der MobileFirst-Server-Verwaltungsservice verwendet eine Datenbank vom Typ MobileFirstAdmin. Der MobileFirst-Server-Liveaktualisierungsservice verwendet eine Datenbank vom Typ MobileFirstConfig. Standardmäßig wird eine Datenbank vom Typ MobileFirstAdmin erstellt. Der MobileFirst-Server-Push-Service verwendet eine Datenbank vom Typ push. Das Application Center verwendet eine Datenbank vom Typ ApplicationCenter.

includeConfigurationTables

Das Attribut includeConfigurationTables kann nur verwendet werden, wenn das Attribut kind den Wert MobileFirstAdmin hat. Gültige Werte sind true und false. Wenn dieses Attribut auf true gesetzt ist, führt die Task configuredatabase** in einem Durchgang Datenbankoperationen für die Datenbank des Verwaltungsservice und die des Liveaktualisierungsservice aus. Wenn dieses Attribut auf false gesetzt ist, führt die Task configuredatabase nur Datenbankoperationen für die Datenbank des Verwaltungsservice aus.

execute

Das Attribut execute aktiviert oder inaktiviert die Ausführung der Ant-Task configuredatabase. Gültige Werte sind true und false. Wenn dieses Attribut auf false gesetzt ist, führt die Task configuredatabase keine Konfigurations- oder Datenbankoperationen aus.

Die Task configuredatabase unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<derby> Parameter für Derby 0..1
<db2> Parameter für DB2 0..1
<mysql> Parameter für MySQL 0..1
<oracle> Parameter für Oracle 0..1
<driverclasspath> JDBC-Treiberklassenpfad 0..1

Für jeden Datenbanktyp können Sie ein Element <property> verwenden, um eine JDBC-Verbindungseigenschaft für den Zugriff auf die Datenbank anzugeben. Das Element <property> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Apache Derby

Das Element <derby> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
database Datenbankname Nein Je nach Art der Datenbank MFPDATA, MFPADM, MFPCFG, MFPPUSH oder APPCNTR
datadir Verzeichnis mit den Datenbanken Ja Ohne
schema Schemaname Nein Je nach Art des Schemas MFPDATA, MFPCFG, MFPADMINISTRATOR, MFPPUSH oder APPCENTER

Das Element <derby> unterstützt das folgende Element:

Element Beschreibung Anzahl
<property> JDBC-Verbindungseigenschaft 0..∞

Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften finden Sie unter Setting attributes for the database connection URL.

DB2

Das Element <db2> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
database Datenbankname Nein Je nach Art der Datenbank MFPDATA, MFPADM, MFPCFG, MFPPUSH oder APPCNTR
server Hostname des Datenbankservers Ja Ohne
port Port des Datenbankservers Nein 50000
user Benutzername für den Datenbankzugriff Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt
instance Name der DB2-Instanz Nein Hängt vom Server ab
schema Schemaname Nein Hängt vom Benutzer ab

Weitere Informationen zu DB2-Benutzeraccounts finden Sie im Artikel DB2-Sicherheitsmodell - Übersicht.
Das Element <db2> unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<property> JDBC-Verbindungseigenschaft 0..∞
<dba> Berechtigungsnachweise des Datenbankadministrators 0..1

Welche Eigenschaften verfügbar sind, erfahren Sie unter Properties for the IBM Data Server Driver for JDBC and SQLJ. Das innere Element <dba> gibt die Berechtigungsnachweise für Datenbankadministratoren an. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
user Benutzername für den Datenbankzugriff Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Der in einem Element <dba> angegebene Benutzer muss die DB2-Berechtigung SYSADM oder SYSCTRL haben. Weitere Informationen finden Sie unter Berechtigungen - Übersicht.

Das Element <driverclasspath> muss die JAR-Dateien für den DB2-JDBC-Treiber und für die zugehörige Lizenz enthalten. Sie können diese Dateien auf eine der folgenden Arten abrufen:

  • Sie können die DB2-JDBC-Treiber von der Webseite DB2 JDBC Driver Versions herunterladen.
  • Alternativ können Sie die Datei db2jcc4.jar und die zugehörigen Dateien db2jcc_license_*.jar aus dem Verzeichnis DB2-INSTALLATIONSVERZEICHNIS/java auf dem DB2-Server abrufen.

Mit der Ant-Task können Sie keine Tabellenzuordnungsdetails, z. B. den Tabellenbereich, angeben. Führen Sie für die Steuerung des Tabellenbereichs manuell die Anweisungen im Abschnitt Datenbank- und Benutzeranforderungen für DB2 aus.

MySQL

Das Element <mysql> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
database Datenbankname Nein Je nach Art der Datenbank MFPDATA, MFPADM, MFPCFG, MFPPUSH oder APPCNTR
server Hostname des Datenbankservers Ja Ohne
port Port des Datenbankservers Nein 3306
user Benutzername für den Datenbankzugriff Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Weitere Informationen zu MySQL-Benutzerkonten finden Sie im Artikel MySQL User Account Management.
Das Element <mysql> unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<property> JDBC-Verbindungseigenschaft 0..∞
<dba> Berechtigungsnachweise des Datenbankadministrators 0..1
<client> Host, der auf die Datenbank zugreifen kann 0..∞

Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften finden Sie unter Driver/Datasource Class Names, URL Syntax and Configuration Properties for Connector/J. Das innere Element <dba> gibt die Berechtigungsnachweise des Datenbankadministrators an. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
user Benutzername für den Datenbankzugriff Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Der in einem Element <dba> angegebene Benutzer muss über ein MySQL-Superuser-Konto verfügen. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Securing the Initial MySQL Accounts.

Jedes innere Element <client> gibt einen Client-Computer oder einen Platzhalter für Client-Computer an. Diese Computer dürfen eine Verbindung zur Datenbank herstellen. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
hostname Symbolischer Hostname, IP-Adresse oder Schablone mit % als Platzhalter Ja Ohne

Weitere Informationen zur Syntax von hostname finden Sie im Artikel Specifying Account Names.

Das Element <driverclasspath> muss eine “MySQL-Connector/J”-JAR-Datei enthalten. Sie können diese Datei von der Webseite Download Connector/J herunterladen.

Alternativ können Sie das Element <mysql> mit folgenden Attributen verwenden:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
url Datenbankverbindungs-URL Ja Ohne
user Benutzername für den Datenbankzugriff Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Hinweis: Wenn Sie die Datenbank mit den alternativen Attributen angeben, muss es die Datenbank und den Benutzeraccount bereits geben und der Benutzer muss Zugriff auf die Datenbank haben. In diesem Fall versucht die Task configuredatabase weder, die Datenbank oder den Benutzer zu erstellen, noch versucht sie, dem Benutzer Zugriff zu erteilen. Die Task configuredatabase stellt nur sicher, dass die Datenbank die erforderlichen Tabellen für die aktuelle Version von MobileFirst Server enthält. Sie müssen keine inneren Elemente <dba> oder <client> angeben.

Oracle

Das Element <oracle> hat die folgenden Attribute:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
database Datenbankname oder Oracle-Servicename. Hinweis: Für die Verbindung zu einer PDB-Datenbank müssen Sie immer einen Servicenamen verwenden. Nein ORCL
server Hostname des Datenbankservers Ja Ohne
port Port des Datenbankservers Nein 1521
user Benutzername für den Datenbankzugriff. Lesen Sie den Hinweis unter der Tabelle. Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt
sysPassword Kennwort des Benutzers SYS Nein Interaktiv abgefragt, wenn die Datenbank noch nicht existiert
systemPassword Kennwort des Benutzers SYSTEM Nein Interaktiv abgefragt, wenn die Datenbank oder der Benutzer noch nicht existiert

Hinweis: Geben Sie den Benutzernamen für das Attribut user bevorzugt in Großbuchstaben an. Oracle-Benutzernamen bestehen generell aus Großbuchstaben. Im Gegensatz zu anderen Datenbanktools konvertiert die Ant-Task configuredatabase Kleinbuchstaben von Benutzernamen nicht in Großbuchstaben. Wenn die Ant-Task configuredatabase keine Verbindung zu Ihrer Datenbank herstellen kann, versuchen Sie, den Wert für das Attribut user in Großbuchstaben anzugeben. Weitere Informationen zu Oracle-Benutzeraccounts finden Sie im Artikel Overview of Authentication Methods.
Das Element <oracle> unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<property> JDBC-Verbindungseigenschaft 0..∞
<dba> Berechtigungsnachweise des Datenbankadministrators 0..1

Informationen zu den verfügbaren Verbindungseigenschaften finden Sie unter Class OracleDriver.
Das innere Element <dba> gibt die Berechtigungsnachweise des Datenbankadministrators an. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
user Benutzername für den Datenbankzugriff Lesen Sie den Hinweis unter der Tabelle. Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Das Element <driverclasspath> muss eine Oracle-JDBC-Treiber-JAR-Datei enthalten. Sie können Oracle-JDBC-Treiber von der Webseite JDBC, SQLJ, Oracle JPublisher and Universal Connection Pool (UCP) herunterladen.

Mit der Ant-Task können Sie keine Tabellenzuordnungsdetails, z. B. den Tabellenbereich, angeben. Zum Steuern des Tabellenbereichs können Sie den Benutzeraccount manuell erstellen und ihn einem Standardtabellenbereich zuordnen, bevor Sie die Ant-Task ausführen. Führen Sie für die Steuerung weiterer Aspekte manuell die Anweisungen unter Datenbank- und Benutzeranforderungen für Oracle aus.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
url Datenbankverbindungs-URL Ja Ohne
user Benutzername für den Datenbankzugriff Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Hinweis: Wenn Sie die Datenbank mit den alternativen Attributen angeben, muss es die Datenbank und den Benutzeraccount bereits geben und der Benutzer muss Zugriff auf die Datenbank haben. In diesem Fall versucht die Task weder, die Datenbank oder den Benutzer zu erstellen, noch versucht Sie, dem Benutzer Zugriff zu erteilen. Die Task configuredatabase stellt nur sicher, dass die Datenbank die erforderlichen Tabellen für die aktuelle Version von MobileFirst Server enthält. Sie müssen kein inneres Element <dba> angeben.

Ant-Tasks für die Installation der MobileFirst Operations Console, der MobileFirst-Server-Artefakte, des MobileFirst-Server-Verwaltungsservice und des Liveaktualisierungsservice

Für die Installation der MobileFirst Operations Console, der Artefaktkomponente, des Verwaltungsservice und des Liveaktualisierungsservice stehen die Ant-Tasks installmobilefirstadmin, updatemobilefirstadmin und uninstallmobilefirstadmin zur Verfügung.

Auswirkungen der Tasks

installmobilefirstadmin

Die Ant-Task installmobilefirstadmin konfiguriert einen Anwendungsserver für die Ausführung der WAR-Dateien für den Verwaltungs- und den Liveaktualisierungsservice als Webanwendung und optional für die Installation der MobileFirst Operations Console. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie deklariert die Webanwendung für den Verwaltungsservice im angegebenen Kontextstammverzeichnis (standardmäßig in /mfpadmin).
  • Sie deklariert die Webanwendung für den Liveaktualisierungsservice in einem Kontextstammverzeichnis, das aus dem angegebenen Kontextstammverzeichnis für den Verwaltungsservice abgeleitet wird und standardmäßig /mfpadminconfig lautet.
  • Sie deklariert für die relationalen Datenbanken Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile JDBC-Provider für den Verwaltungsservice.
  • Sie implementiert den Verwaltungs- und den Liveaktualisierungsservice im Anwendungsserver.
  • Sie deklariert optional die MobileFirst Operations Console als Webanwendung im angegebenen Kontextstammverzeichnis (standardmäßig in /mfpconsole). Wenn die Instanz der MobileFirst Operations Console angegeben wird, deklariert die Ant-Task den entsprechenden JNDI-Umgebungseintrag für die Kommunikation mit dem entsprechenden Management-Service. Beispiel:
<target name="adminstall">
  <installmobilefirstadmin servicewar="${mfp.service.war.file}">
    <console install="${mfp.admin.console.install}" warFile="${mfp.console.war.file}"/>
  • Sie deklariert optional die Webanwendung für die MobileFirst-Server-Artefakte im angegebenen Kontextstammverzeichnis /mfp-dev-artifacts, wenn die MobileFirst Operations Console installiert ist.
  • Sie konfiguriert die Konfigurationseigenschaften für den Verwaltungsservice mithilfe von JNDI-Umgebungseinträgen. Diese JNDI-Umgebungseinträge enthalten außerdem einige zusätzliche Informationen zur Anwendungsservertopologie, z. B., ob die Topologie eine eigenständige Konfiguration, ein Cluster oder eine Server-Farm ist.

  • Sie konfiguriert optional Benutzer, die sie Rollen zuordnet, die von den Webanwendungen für die MobileFirst Operations Console sowie für den Verwaltungsservice und den Liveaktualisierungsservice verwendet werden.
  • Sie konfiguriert den Anwendungsserver für die Verwendung von JMX.
  • Sie konfiguriert optional die Kommunikation mit dem MobileFirst-Server-Push-Service.
  • Sie legt optional die MobileFirst-JNDI-Umgebungseinträge fest, mit denen der Anwendungsserver als Server-Farmmember für die MobileFirst-Server-Verwaltungskomponente konfiguriert wird.

updatemobilefirstadmin

Die Ant-Task updatemobilefirstadmin aktualisiert eine bereits konfigurierte Webanwendung für MobileFirst Server in einem Anwendungsserver. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie aktualisiert die WAR-Datei für den Verwaltungsservice. Diese Datei muss denselben Basisnamen wie die entsprechende WAR-Datei haben, die zuvor implementiert wurde.
  • Sie aktualisiert die WAR-Datei für den Liveaktualisierungsservice. Diese Datei muss denselben Basisnamen wie die entsprechende WAR-Datei haben, die zuvor implementiert wurde.
  • Sie aktualisiert die WAR-Datei für die MobileFirst Operations Console. Diese Datei muss denselben Basisnamen wie die entsprechende WAR-Datei haben, die zuvor implementiert wurde. Die Task ändert nicht die Konfiguration des Anwendungsservers, d. h. die Konfiguration der Webanwendungen, die Datenquellen, die JNDI-Umgebungseinträge, die Benutzer-Rollen-Zuordnungen und die JMX-Konfiguration.

uninstallmobilefirstadmin

Die Ant-Task uninstallmobilefirstadmin macht die Auswirkungen einer vorherigen Ausführung der Task installmobilefirstadmin rückgängig. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie entfernt die Konfiguration der Webanwendung für den Verwaltungsservice mit dem angegebenen Kontextstammverzeichnis. Infolgedessen entfernt die Task auch die Einstellungen, die dieser Anwendung manuell hinzugefügt wurden.
  • Sie entfernt optional die WAR-Dateien des Verwaltungs- und Liveaktualisierungsservice sow der MobileFirst Operations Console aus dem Anwendungsserver.
  • Sie entfernt für das relationale DBMS die Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile die JDBC-Provider für den Verwaltungs- und Liveaktualisierungsservice.
  • Sie entfernt für das relationale DBMS die Datenbanktreiber, die vom Verwaltungs- und Liveaktualisierungsservice verwendet wurden, aus dem Anwendungsserver.
  • Sie entfernt die zugehörigen JNDI-Umgebungseinträge.
  • In WebSphere Application Server Liberty und Apache Tomcat entfernt sie die vom installmobilefirstadmin-Aufruf konfigurierten Benutzer.
  • Sie entfernt die JMX-Konfiguration.

Attribute und Elemente

Die Ant-Tasks installmobilefirstadmin, updatemobilefirstadmin und uninstallmobilefirstadmin werden mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
contextroot Einheitliches Präfix für URLs des Verwaltungsservice, um Informationen zu MobileFirst-Laufzeitumgebungen, -Anwendungen und -Adaptern abzurufen Nein /mfpadmin
id Unterscheidung verschiedener Implementierungen Nein Leer
environmentId Unterscheidung verschiedener MobileFirst-Umgebungen Nein Leer
servicewar WAR-Datei für den Verwaltungsservice Nein Die Datei mfp-admin-service.war befindet sich in demselben Verzeichnis wie die Datei mfp-ant-deployer.jar.
shortcutsDir Verzeichnis für Verknüpfungen Nein Ohne
wasStartingWeight Startreihenfolge für WebSphere Application Server. Komponenten mit niedrigeren Werten werden zuerst gestartet. Nein 1

contextroot und id

Anhand der Attribute contextroot und id können die verschiedenen Implementierungen der MobileFirst Operations Console und des Verwaltungsservice unterschieden werden.

In WebSphere-Application-Server-Liberty-Profile- und Tomcat-Umgebungen ist für diesen Zweck der Parameter contextroot ausreichend. In WebSphere-Application-Server-Full-Profile-Umgebungen wird stattdessen das Attribut id verwendet. Ohne dieses Attribut id können zwei WAR-Dateien mit denselben Kontextstammverzeichnissen miteinander in Konflikt geraten, was dazu führt, dass diese Dateien nicht implementiert werden.

environmentId

Mithilfe des Attributs environmentId werden mehrere Umgebungen unterschieden, die jeweils aus dem MobileFirst-Server-Verwaltungsservoce und MobileFirst-Laufzeitwebanwendungen bestehen, die unabhängig funktionieren müssen. Wenn Sie diese Option verwenden, können Sie beispielsweise eine Testumgebung, eine Vorproduktionsumgebung und eine Produktionsumgebung in demselben Server und in derselben WebSphere-Application-Server-Network-Deployment-Zelle bereitstellen. Dieses Attribut environmentId erstellt ein Suffix, das zu Namen von MBeans hinzugefügt wird, die der Verwaltungsservice und die MobileFirst-Laufzeitprojekte bei der Kommunikation über Java Management Extensions (JMX) verwenden.

servicewar

Mit dem Attribut servicewar können Sie ein anderes Verzeichnis für die WAR-Datei für den Verwaltungsservice angeben. Sie können den Namen dieser WAR-Datei mit einem absoluten Pfad oder einem relativen Pfad angeben.

shortcutsDir

Das Attribut shortcutsDir gibt an, wo Direktaufrufe für die MobileFirst Operations Console gespeichert werden sollen. Wenn Sie dieses Attribut definieren, können Sie diesem Verzeichnis die folgenden Dateien hinzufügen:

  • mobilefirst-console.url: Diese Datei ist eine Windows-Verknüpfung. Sie öffnet die MobileFirst Operations Console in einem Browser.
  • mobilefirst-console.sh: Diese Datei ist ein UNIX-Shell-Script und öffnet die MobileFirst Operations Console in einem Browser.
  • mobilefirst-admin-service.url: Diese Datei ist eine Windows-Verknüpfung. Sie wird in einem Browser geöffnet und ruft einen REST-Service auf, der eine Liste der MobileFirst-Projekte zurückgibt, die im JSON-Format verwaltet werden können. Für jedes aufgelistete MobileFirst-Projekt sind auch Details zu den zugehörigen Artefakten verfügbar, z. B. die Anzahl der Anwendungen, der Adapter, der aktiven Geräte und der stillgelegten Geräte. In der Liste ist außerdem angegeben, ob eine MobileFirst-Projektlaufzeit aktiv oder inaktiv ist.
  • mobilefirst-admin-service.sh: Diese Datei ist ein UNIX-Shell-Script, das dieselbe Ausgabe wie die Datei mobilefirst-admin-service.url bereitstellt.

wasStartingWeight

Mit dem Attribut wasStartingWeight geben Sie einen Wert an, der in WebSphere Application Server als Gewichtung verwendet wird, um sicherzustellen, dass eine Startreihenfolge eingehalten wird. Die Webanwendung für den Verwaltungsservice wird infolge des Wertes für die Startreihenfolge vor allen anderen MobileFirst-Laufzeitprojekten implementiert und gestartet. Sollten MobileFirst-Projekte vor der Webanwendung implementiert oder gestartet werden, wird keine JMX-Kommunikation ermöglicht, sodass die Laufzeit nicht mit der Datenbank für den Verwaltungsservice synchronisiert werden und keine Serveranforderungen handhaben kann.

Die Ant-Tasks installmobilefirstadmin, updatemobilefirstadmin und uninstallmobilefirstadmin unterstützen die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<applicationserver> Anwendungsserver 1
<configuration> Liveaktualisierungsservice 1
<console> Administrationskonsole 0..1
<database> Datenbanken 1
<jmx> Aktivierung der Java Management  
Extensions 1  
<property> Eigenschaften 0..
<push> Push-Service 0..1
<user> Benutzer, der einer Sicherheitsrolle zugeordnet werden soll 0..

Vorgehensweise für die Angabe einer MobileFirst Operations Console

Das Element <console> erfasst Informationen zur Anpassung der Installation der MobileFirst Operations Console. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
contextroot URI der MobileFirst Operations Console Nein /mfpconsole
install Angabe, ob die MobileFirst Operations Console installiert werden muss Nein Yes
warfile WAR-Datei für die Konsole Nein Die Datei mfp-admin-ui.war befindet sich in demselben Verzeichnis wie die Datei mfp-ant-deployer.jar.

Das Element <console> unterstützt das folgende Element:

Element Beschreibung Anzahl
<artifacts> MobileFirst-Server-Artefakte 0..1
<property> Eigenschaften 0..

Das Element <artifacts> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
install Angabe, ob die Artefaktkomponente installiert werden muss Nein true
warFile WAR-Datei für die Artefakte Nein Die Datei mfp-dev-artifacts.war befindet sich in demselben Verzeichnis wie die Datei mfp-ant-deployer.jar.

Mit diesem Element können Sie Ihre eigenen JNDI-Eigenschaften definieren oder den Standardwert der JNDI-Eigenschaften überschreiben, die von den WAR-Dateien für den Verwaltungsservice und die MobileFirst Operations Console bereitgestellt werden.

Das Element <property> gibt eine Implementierungseigenschaft an, die im Anwendungsserver definiert werden muss. Es wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Mit diesem Element können Sie Ihre eigenen JNDI-Eigenschaften definieren oder den Standardwert der JNDI-Eigenschaften überschreiben, die von den WAR-Dateien für den Verwaltungsservice und die MobileFirst Operations Console bereitgestellt werden.

Weitere Informationen zu den JNDI-Eigenschaften finden Sie in der Liste der JNDI-Eigenschaften für den MobileFirst-Server-Verwaltungsservice.

Vorgehensweise bei der Angabe eines Anwendungsservers

Mit dem Element <applicationserver> können Sie die Parameter definieren, die vom zugrunde liegenden Anwendungsserver abhängig sind. Das Element <applicationserver> unterstützt die folgenden Elemente.

Element Beschreibung Anzahl
<websphereapplicationserver> oder <was> Parameter für WebSphere Application Server.

Das Element <websphereapplicationserver> (oder in seiner Kurzform was>) gibt eine WebSphere-Application-Server-Instanz an. WebSphere Application Server Full Profile (Base und Network Deployment) werden ebenso wie WebSphere Application Server Liberty Core und WebSphere Application Server Liberty Network Deployment unterstützt.
0..1
<tomcat> Parameter für Apache Tomcat 0..1

Die Attribute und inneren Elemente für diese Elemente sind in den Tabellen im Abschnitt Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen beschrieben. Das innere Element des Elements <was> für einen Liberty-Verbund ist in der folgenden Tabelle angegeben.

Element Beschreibung Anzahl
<collectiveController> Controller eines Liberty-Verbunds 0..1

Das Element <collectiveController> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
serverName Name des Verbundcontrollers Ja Ohne
controllerAdminName Name des im Verbundcontroller definierten Benutzers mit Verwaltungsaufgaben. Dieser Benutzer wird auch verwendet, wenn neue Member in den Verbund aufgenommen werden. Ja Ohne
controllerAdminPassword Kennwort des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben Ja Ohne
createControllerAdmin Angabe, ob der Benutzer mit Verwaltungsaufgaben in der Basisregistry des Verbundcontrollers erstellt werden muss. Die gültigen Werte sind true und false. Nein true

Konfiguration des Liveaktualisierungsservice angeben

Mit dem Element <configuration> können Sie die Parameter definieren, die vom Liveaktualisierungsservice abhängig sind. Das Element <configuration> wird mit folgenden Attributen verwendet.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
install Angabe, ob der Liveaktualisierungsservice installiert werden muss Ja true
configAdminUser Administrator des Liveaktualisierungsservice Nein, außer in einer Server-Farmtopologie Wenn kein Wert definiert ist, wird ein Benutzer generiert. In einer Server-Farmtopologie muss der Benutzername für alle Member der Farm der gleiche sein.
configAdminPassword Administratorkennwort für den Liveaktualisierungsservice Wenn für configAdminUser ein Benutzer angegeben ist Keiner. In einer Server-Farmtopologie muss das Kennwort für alle Member der Farm das gleiche sein.
createConfigAdminUser Angabe, ob bei fehlendem Benutzer mit Verwaltungsaufgaben in der Basisregistry ein solcher Benutzer erstellt werden soll Nein true
warFile WAR-Datei für den Liveaktualisierungsservice Nein Die Datei mfp-live-update.war befindet sich in demselben Verzeichnis wie die Datei mfp-ant-deployer.jar.

Das Element <configuration> unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<user> Benutzer des Liveaktualisierungsservice 0..1
<property> Eigenschaften 0..

Das Element <user> erfasst die Parameter über einen Benutzer, die in eine bestimmte Sicherheitsrolle für eine Anwendung aufzunehmen sind.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
role Gültige Sicherheitsrolle für die Anwendung. Gültiger Wert: configadmin. Ja Ohne
name Benutzername Ja Ohne
password Kennwort, falls der Benutzer erstellt werden muss Nein Ohne

Nachdem Sie die Benutzer mit dem Element <user> definiert haben, können Sie sie jeder der folgenden Rollen für die Authentifizierung in der MobileFirst Operations Console zuordnen: configadmin.

Weitere Informationen zur erforderlichen Autorisierung für die einzelnen Rollen finden Sie unter Benutzerauthentifizierung für die MobileFirst-Server-Verwaltung konfigurieren.

Tipp: Wenn die Benutzer in einem externen LDAP-Verzeichnis vorhanden sind, definieren Sie nur die Attribute role und name, aber keine Kennwörter. Das Element <property> gibt eine Implementierungseigenschaft an, die im Anwendungsserver definiert werden muss. Es wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Mit diesem Element können Sie Ihre eigenen JNDI-Eigenschaften definieren oder den Standardwert der JNDI-Eigenschaften überschreiben, die von den WAR-Dateien für den Verwaltungsservice und die MobileFirst Operations Console bereitgestellt werden. Weitere Informationen zu den JNDI-Eigenschaften finden Sie in der Liste der JNDI-Eigenschaften für den MobileFirst-Server-Verwaltungsservice.

Vorgehensweise bei der Angabe eines Anwendungsservers

Mit dem Element <applicationserver> können Sie die Parameter definieren, die vom zugrunde liegenden Anwendungsserver abhängig sind. Das Element <applicationserver> unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<websphereapplicationserver> oder <was> Parameter für WebSphere Application Server

Das Element (oder in seiner Kurzform ) gibt eine WebSphere-Application-Server-Instanz an. WebSphere Application Server Full Profile (Base und Network Deployment) werden ebenso wie WebSphere Application Server Liberty Core und WebSphere Application Server Liberty Network Deployment unterstützt.
0..1
<tomcat> Parameter für Apache Tomcat 0..1

Die Attribute und inneren Elemente für diese Elemente sind in den Tabellen im Abschnitt Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen beschrieben. Das innere Element des Elements für einen Liberty-Verbund ist in der folgenden Tabelle angegeben.

Element Beschreibung Anzahl
<collectiveMember> Member eines Liberty-Verbunds 0..1

Das Element <collectiveMember> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
serverName Name des Verbundmembers Ja Ohne
clusterName Name des Clusters, zu dem das Verbundmember gehört Ja Ohne

Hinweis: Wenn der Push-Service und die Laufzeitkomponenten im selben Verbundmember installiert sind, müssen sie den gleichen Clusternamen haben. Sind diese Komponenten auf verschiedenen Membern desselben Verbundes installiert, können die Clusternamen verschieden sein.

Vorgehensweise für die Angabe von Analytics

Das Element <analytics> gibt an, dass vom MobileFirst-Push-Service eine Verbindung zum bereits installierten MobileFirst Analytics Service hergestellt werden soll. Es wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
install Angabe, ob der Push-Service eine Verbindung zu MobileFirst Analytics herstellen soll Nein false
analyticsURL URL der MobileFirst Analytics Services Ja Ohne
username Benutzername Ja Ohne
password Kennwort Ja Ohne
validate Prüft, ob die MobileFirst Analytics Console zugänglich ist Nein true

install
Mit dem Attribut “install” können Sie angeben, dass dieser Push-Service mit MobileFirst Analytics verbunden sein und Daten senden soll. Gültige Werte sind true und false.

analyticsURL
Mit dem Attribut analyticsURL können Sie die URL angeben, die von der Komponente MobileFirst Analytics, die eingehende Analysedaten empfängt, zugänglich gemacht wird.

Beispiel: http://<Hostname>:<Port>/analytics-service/rest

username
Mit dem Attribut username können Sie den Benutzernamen angeben, der verwendet wird, wenn der Dateneingabepunkt für MobileFirst Analytics durch Basisauthentifizierung geschützt ist.

password
Mit dem Attribut password können Sie das Kennwort angeben, das verwendet wird, wenn der Dateneingabepunkt für MobileFirst Analytics durch Basisauthentifizierung geschützt ist.

validate
Mit dem Attribut validate kann geprüft werden, ob die MobileFirst Analytics Console zugänglich ist. Außerdem kann die Authentifizierung des Benutzernamens mit einem Kennwort überprüft werden. Die gültigen Werte sind true und false.

Vorgehensweise für die Angabe einer Verbindung zur Datenbank für den Push-Service

Das Element <database> erfasst die Parameter, die eine Datenquellendeklaration in einem Anwendungsserver angeben, um auf die Datenbank für den Push-Service zuzugreifen.

Sie müssen eine einzelne Datenbank deklarieren: <database kind="Push">. Abgesehen davon, dass das Element <database> die Elemente <dba> und <client> nicht hat, geben Sie das Element <database> ähnlich wie die Ant-Task configuredatabase an. Das Element kann jedoch `` Elemente haben.

Das Element <database> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
kind Die Art der Datenbank (Push) Ja Ohne
validate Prüft, ob die Datenbank zugänglich ist Nein true

Das Element <database> unterstützt die folgenden Elemente. Weitere Informationen zur Konfiguration dieser Datenbankelemente für ein relationales DBMS finden Sie in den Tabellen unter Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen.

Element Beschreibung Anzahl
Parameter für DB2-Datenbanken 0..1
Parameter für Apache-Derby-Datenbanken 0..1
Parameter für MySQL-Datenbanken 0..1
Parameter für Oracle-Datenbanken 0..1
Parameter für Cloudant-Datenbanken 0..1
Parameter für den JDBC-Treiberklassenpfad (nur relationale DBMS) 0..1

Hinweis: Die Attribute des Elements <cloudant> unterscheiden sich geringfügig von der Laufzeit. Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Tabelle.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
url URL des Cloudant-Kontos Nein https://user.cloudant.com
user Benutzername des Cloudant-Kontos Ja Ohne
password Kennwort für das Cloudant-Konto Nein Interaktiv abgefragt
dbName Name der Cloudant-Datenbank. Wichtiger Hinweis: Dieser Datenbankname muss mit einem Kleinbuchstaben beginnen und darf nur Kleinbuchstaben (a-z), Ziffern (0-9) sowie die Zeichen _, $ und - enthalten. Nein mfp_push_db

Ant-Tasks für die Installation des MobileFirst-Server-Push-Service

Für die Installation des Push-Service stehen die Ant-Tasks installmobilefirstpush, updatemobilefirstpush und uninstallmobilefirstpush zur Verfügung.

Auswirkungen der Tasks

installmobilefirstpush

Mit der Ant-Task installmobilefirstpush wird ein Anwendungsserver so konfiguriert, dass er die WAR-Datei des Push-Service als Webanwendung ausführt. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen: Sie deklariert die Webanwendung für den Push-Service im Kontextstammverzeichnis /imfpush. Das Kontextstammverzeichnis kann nicht geändert werden. Sie deklariert für die relationalen Datenbanken, Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile JDBC-Provider für den Push-Service. Sie konfiguriert die Konfigurationseigenschaften für den Push-Service mithilfe von JNDI-Umgebungseinträgen. Diese JNDI-Umgebungseinträge konfigurieren die OAuth-Kommunikation mit dem MobileFirst-Autorisierungsserver, mit MobileFirst Analytics und mit Cloudant, sonfern Cloudant verwendet wird.

updatemobilefirstpush

Die Ant-Task updatemobilefirstpush aktualisiert eine bereits konfigurierte Webanwendung für MobileFirst Server in einem Anwendungsserver. Sie aktualisiert die WAR-Datei für den Push-Service. Diese Datei muss denselben Basisnamen wie die entsprechende WAR-Datei haben, die zuvor implementiert wurde.

uninstallmobilefirstpush

Die Ant-Task uninstallmobilefirstpush macht die Auswirkungen einer vorherigen Ausführung der Task installmobilefirstpush rückgängig. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen: Sie entfernt die Konfiguration der Webanwendung für den Push-Service mit dem angegebenen Kontextstammverzeichnis. Infolgedessen entfernt die Task auch die Einstellungen, die dieser Anwendung manuell hinzugefügt wurden. Sie entfernt optional die WAR-Datei für den Push-Service aus dem Anwendungsserver. Sie entfernt für das relationale DBMS die Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile die JDBC-Provider für den Push-Service. Sie entfernt die zugehörigen JNDI-Umgebungseinträge.

Attribute und Elemente

Die Ant-Tasks installmobilefirstpush, updatemobilefirstpush und uninstallmobilefirstpush werden mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
id Unterscheidung verschiedener Implementierungen Nein Leer
warFile WAR-Datei für den Push-Service Nein Die Datei ../PushService/mfp-push-service.war wird bezogen auf das MobileFirst-Server-Verzeichnis mit der Datei mfp-ant-deployer.jar angegeben.

Id

Mit dem Attribut id können verschiedene Push-Serviceimplementierungen in einer WebSphere-Application-Server-Zelle unterschieden werden. Ohne dieses Attribut id können zwei WAR-Dateien mit denselben Kontextstammverzeichnissen miteinander in Konflikt geraten, was dazu führt, dass diese Dateien nicht implementiert werden.

warFile

Mit dem Attribut warFile können Sie ein anderes Verzeichnis für die WAR-Datei für den Push-Service angeben. Sie können den Namen dieser WAR-Datei mit einem absoluten Pfad oder einem relativen Pfad angeben.

Die Ant-Tasks installmobilefirstpush, updatemobilefirstpush und uninstallmobilefirstpush unterstützen folgende Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<applicationserver> Anwendungsserver 1
<analytics> Analytics 0..1
<authorization> Autorisierungsserver für die Authentifizierung der Kommunikation mit anderen MobileFirst-Server-Komponenten 1
<database> Datenbanken 1
<property> Eigenschaften 0..∞

Vorgehensweise für die Angabe des Autorisierungsservers

Das Element <authorization> erfasst Informationen, um den Autorisierungsserver für den Austausch von Authentifizierungsdaten mit anderen MobileFirst-Server-Komponenten zu konfigurieren. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
auto Angabe, ob die URL des Autorisierungsservers berechnet werden soll. Gültige Werte sind true und false. Für einen WebSphere-Application-Server-Network-Deployment-Cluster oder -Knoten erforderlich true
authorizationURL URL des Autorisierungsservers Wenn der Modus nicht “auto” ist Kontextstammverzeichnis der Laufzeit auf dem lokalen Server
runtimeContextRoot Kontextstammverzeichnis der Laufzeit Nein /mfp
pushClientID ID des vertraulichen Clients für den Push-Service im Autorisierungsserver Ja Ohne
pushClientSecret Kennwort des vertraulichen Clients für den Push-Service im Autorisierungsserver Ja Ohne

auto

Wenn dieses Attribut auf “true” gesetzt ist, wird die für den Autorisierungsserver automatisch anhand des Kontextstammverzeichnisses der Laufzeit im lokalen Anwendungsserver berechnet. Der automatische Modus wird nicht bei einer Implementierung in einem WebSphere-Application-Server-Network-Deployment-Cluster unterstützt.

authorizationURL

URL des Autorisierungsservers. Wenn der Autorisierungsserver die MobileFirst-Laufzeit ist, ist diese URL die URL der Laufzeit. Beispiel: http://myHost:9080/mfp

runtimeContextRoot

Kontextstammverzeichnis der Laufzeit, das verwendet wird, um im automatischen Modus die URL des Autorisierungsservers zu berechnen

pushClientID

ID dieser Push-Serviceinstanz als vertraulicher Client des Autorisierungsservers. Die ID und der geheime Schlüssel müssen beim Autorisierungsserver registriert sein. Für die Registrierung können Sie die Ant-Task installmobilefirstadmin oder die MobileFirst Operations Console verwenden.

pushClientSecret

Geheimer Schlüssel dieser Push-Serviceinstanz als vertraulicher Client des Autorisierungsservers. Die ID und der geheime Schlüssel müssen beim Autorisierungsserver registriert sein. Für die Registrierung können Sie die Ant-Task installmobilefirstadmin oder die MobileFirst Operations Console verwenden.

Das Element <property> gibt eine Implementierungseigenschaft an, die im Anwendungsserver definiert werden muss. Es wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Mit diesem Element können Sie Ihre eigenen JNDI-Eigenschaften definieren oder den Standardwert der JNDI-Eigenschaften überschreiben, die von der WAR-Datei für den Push-Service bereitgestellt werden.

Weitere Informationen zu den Produktinfoen finden Sie in der Liste der JNDI-Eigenschaften für den MobileFirst-Server-Push-Service.

Vorgehensweise bei der Angabe eines Anwendungsservers

Mit dem Element <applicationserver> können Sie die Parameter definieren, die vom zugrundeliegenden Anwendungsserver abhängig sind. Das Element <applicationserver> unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl  
oder Parameter für WebSphere Application Server Das Element <websphereapplicationserver> (oder in seiner Kurzform <was>) gibt eine WebSphere-Application-Server-Instanz an. WebSphere Application Server Full Profile (Base und Network Deployment) werden ebenso wie WebSphere Application Server Liberty Core und WebSphere Application Server Liberty Network Deployment unterstützt. 0..1
<tomcat> Parameter für Apache Tomcat 0..1  

Die Attribute und inneren Elemente für diese Elemente sind in den Tabellen im Abschnitt Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen beschrieben.

Das innere Element des Elements <was> für einen Liberty-Verbund ist in der folgenden Tabelle angegeben.

Element Beschreibung Anzahl
<collectiveMember> Member eines Liberty-Verbunds 0..1

Das Element <collectiveMember> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
serverName Name des Verbundmembers Ja Ohne
clusterName Name des Clusters, zu dem das Verbundmember gehört Ja Ohne

Hinweis: Wenn der Push-Service und die Laufzeitkomponenten im selben Verbundmember installiert sind, müssen sie den gleichen Clusternamen haben. Sind diese Komponenten auf verschiedenen Membern desselben Verbundes installiert, können die Clusternamen verschieden sein.

Vorgehensweise für die Angabe von Analytics

Das Element <analytics> gibt an, dass vom MobileFirst-Push-Service eine Verbindung zum bereits installierten MobileFirst Analytics Service hergestellt werden soll. Es wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
install Angabe, ob der Push-Service eine Verbindung zu MobileFirst Analytics herstellen soll Nein false
analyticsURL URL der MobileFirst Analytics Services Ja Ohne
username Benutzername Ja Ohne
password Kennwort Ja Ohne
validate Prüft, ob die MobileFirst Analytics Console zugänglich ist Nein true

install

Mit dem Attribut install können Sie angeben, dass dieser Push-Service mit MobileFirst Analytics verbunden sein und Daten senden soll. Gültige Werte sind true und false.

analyticsURL

Mit dem Attribut analyticsURL können Sie die URL angeben, die von der Komponente MobileFirst Analytics, die eingehende Analysedaten empfängt, zugänglich gemacht wird.
Beispiel: http://<Hostname>:<Port>/analytics-service/rest

username

Mit dem Attribut username können Sie den Benutzernamen angeben, der verwendet wird, wenn der Dateneingabepunkt für MobileFirst Analytics durch Basisauthentifizierung geschützt ist.

password

Mit dem Attribut password können Sie das Kennwort angeben, das verwendet wird, wenn der Dateneingabepunkt für MobileFirst Analytics durch Basisauthentifizierung geschützt ist.

validate

Mit dem Attribut validate kann geprüft werden, ob die MobileFirst Analytics Console zugänglich ist. Außerdem kann die Authentifizierung des Benutzernamens mit einem Kennwort überprüft werden. Die gültigen Werte sind true und false.

Vorgehensweise für die Angabe einer Verbindung zur Datenbank für den Push-Service

Das Element <database> erfasst die Parameter, die eine Datenquellendeklaration in einem Anwendungsserver angeben, um auf die Datenbank für den Push-Service zuzugreifen.

Sie müssen eine einzelne Datenbank deklarieren: <database kind="Push">. Abgesehen davon, dass das Element <database> die Elemente <dba> und <client> nicht hat, geben Sie das Element <database> ähnlich wie die Ant-Task configuredatabase an. Das Element kann jedoch ``-Elemente haben.

Das Element <database> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
kind Die Art der Datenbank (Push) Ja Ohne
validate Prüft, ob die Datenbank zugänglich ist Nein true

Das Element <database> unterstützt die folgenden Elemente. Weitere Informationen zur Konfiguration dieser Datenbankelemente für ein relationales DBMS finden Sie in den Tabellen unter Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen.

Element Beschreibung Anzahl
<db2> Parameter für DB2-Datenbanken 0..1
<derby> Parameter für Apache-Derby-Datenbanken 0..1
<mysql> Parameter für MySQL-Datenbanken 0..1
<oracle> Parameter für Oracle-Datenbanken 0..1
<cloudant> Parameter für Cloudant-Datenbanken 0..1
<driverclasspath> Parameter für den JDBC-Treiberklassenpfad (nur relationale DBMS) 0..1

Hinweis: Die Attribute des Elements <cloudant> unterscheiden sich geringfügig von der Laufzeit. Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Tabelle.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
url URL des Cloudant-Kontos Nein https://user.cloudant.com
user Benutzername des Cloudant-Kontos Ja Ohne
password Kennwort für das Cloudant-Konto Nein Interaktiv abgefragt
dbName Name der Cloudant-Datenbank. Wichtiger Hinweis: Dieser Datenbankname muss mit einem Kleinbuchstaben beginnen und darf nur Kleinbuchstaben (a-z), Ziffern (0-9) sowie die Zeichen _, $ und - enthalten. Nein mfp_push_db

Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen

Hier finden Sie Referenzinformationen zu den Ant-Tasks installmobilefirstruntime, updatemobilefirstruntime und uninstallmobilefirstruntime.

Auswirkungen der Tasks

installmobilefirstruntime

Die Ant-Task installmobilefirstruntime konfiguriert einen Anwendungsserver so, dass er eine MobileFirst-Laufzeit-WAR-Datei als Webanwendung ausführt. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie deklariert die MobileFirst-Webanwendung im angegebenen Kontextstammverzeichnis, das standardmäßig /mfp lautet.
  • Sie implementiert die Laufzeit-WAR-Datei im Anwendungsserver.
  • Sie deklariert Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile JDBC-Provider für die Laufzeit.
  • Sie implementiert die Datenbanktreiber im Anwendungsserver.
  • Sie legt die Konfigurationseigenschaften des MobileFirst über JNDI-Umgebungseinträge fest.
  • Sie legt optional die MobileFirst-JNDI-Umgebungseinträge fest, mit denen der Anwendungsserver als Server-Farmmember für die Laufzeit konfiguriert wird.

updatemobilefirstruntime

Die Ant-Task updatemobilefirstruntime aktualisiert eine bereits in einem Anwendungsserver konfigurierte MobileFirst-Laufzeit. Sie aktualisiert die Laufzeit-WAR-Datei. Die Datei muss denselben Basisnamen wie die zuvor implementierte Laufzeit-WAR-Datei haben. Davon abgesehen wird die Konfiguration des Anwendungsservers, d. h. Webanwendungskonfiguration, Datenquellen, JNDI-Umgebungseinträge, nicht von der Task geändert.

uninstallmobilefirstruntime

Mit der Ant-Task uninstallmobilefirstruntime werden die Auswirkungen einer vorherigen Ausführung von installmobilefirstruntime rückgängig gemacht. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie entfernt die Konfiguration der MobileFirst-Webanwendung mit dem angegebenen Kontextstammverzeichnis. Dabei werden auch die manuell zu der Anwendung hinzugefügten Einstellungen entfernt.
  • Sie entfernt die Laufzeit-WAR-Datei aus dem Anwendungsserver.
  • Sie entfernt die Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile die JDBC-Provider für die Laufzeit.
  • Sie entfernt die zugehörigen JNDI-Umgebungseinträge.

Attribute und Elemente

Die Ant-Tasks installmobilefirstruntime, updatemobilefirstruntime und uninstallmobilefirstruntime werden mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert  
contextroot Allgemeines Präfix in URLs der Anwendung (Kontextstammverzeichnis) Nein /mfp  
id Unterscheidung verschiedener Implementierungen Nein Leer  
environmentId Unterscheidung verschiedener MobileFirst-Umgebungen Nein Leer  
warFile WAR-Datei für die MobileFirst-Laufzeit Nein Die Datei mfp-server.war befindet sich in demselben Verzeichnis wie die Datei mfp-ant-deployer.jar.  
wasStartingWeight Startreihenfolge für WebSphere Application Server. Komponenten mit niedrigeren Werten werden zuerst gestartet. Nein 2  

contextroot und id

Anhand der Attribute contextroot und id werden verschiedene MobileFirst-Projekte unterschieden.

In WebSphere-Application-Server-Liberty-Profile- und Tomcat-Umgebungen ist für diesen Zweck der Parameter contextroot ausreichend. In WebSphere-Application-Server-Full-Profile-Umgebungen wird stattdessen das Attribut id verwendet.

environmentId

Mithilfe des Attributs environmentId werden mehrere Umgebungen unterschieden, die jeweils aus dem MobileFirst-Server-Verwaltungsservoce und MobileFirst-Laufzeitwebanwendungen bestehen, die unabhängig funktionieren müssen. Sie müssen dieses Attribut für die Laufzeitanwendung auf denselben Wert wie den setzen, der im -Aufruf für den Verwaltungsservice angegeben wurde.

warFile

Mit dem Attribut warFile können Sie ein anderes Verzeichnis für die WAR-Datei der MobileFirst-Laufzeit angeben. Sie können den Namen dieser WAR-Datei mit einem absoluten Pfad oder einem relativen Pfad angeben.

wasStartingWeight

Mit dem Attribut wasStartingWeight geben Sie einen Wert an, der in WebSphere Application Server als Gewichtung verwendet wird, um sicherzustellen, dass eine Startreihenfolge eingehalten wird. Die Webanwendung für den MobileFirst-Server-Verwaltungsservice wird infolge des Wertes für die Startreihenfolge vor allen anderen MobileFirst-Laufzeitprojekten implementiert und gestartet. Sollten MobileFirst-Projekte vor der Webanwendung implementiert oder gestartet werden, wird keine JMX-Kommunikation ermöglicht, sodass Sie Ihre MobileFirst-Projekte nicht verwalten können.

Die Tasks installmobilefirstruntime, updatemobilefirstruntime und uninstallmobilefirstruntime unterstützen folgende Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<property> Eigenschaften 0..
<applicationserver> Anwendungsserver 1
<database> Datenbanken 1
<analytics> Analytics 0..1

Das Element <property> gibt eine Implementierungseigenschaft an, die im Anwendungsserver definiert werden muss. Es wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Das Element <applicationserver> beschreibt den Anwendungsserver, in dem die MobileFirst-Anwendung implementiert wird. Dieses Element ist ein Container für eines der folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<websphereapplicationserver> oder <was> Parameter für WebSphere Application Server 0..1
<tomcat> Parameter für Apache Tomcat 0..1

Das Element <websphereapplicationserver> (oder in seiner Kurzform <was>) gibt eine WebSphere-Application-Server-Instanz an. WebSphere Application Server Full Profile (Base und Network Deployment) werden ebenso wie WebSphere Application Server Liberty Core und WebSphere Application Server Liberty Network Deployment unterstützt. Das Element <websphereapplicationserver> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
installdir Installationsverzeichnis von WebSphere Application Server Ja Ohne
profile WebSphere Application Server Full Profile oder LIberty Profile Ja Ohne
user Name des Administrators von WebSphere Application Server Ja, außer für Liberty Ohne
password Kennwort des Administrators von WebSphere Application Server Nin Interaktiv abgefragt
libertyEncoding Algorithmus zum Verschlüsseln von Datenquellenkennwörtern für WebSphere Application Server Liberty. Gültige Werte sind none, xor und aes. Unabhängig davon, ob die Verschlüsselung xor oder aes verwendet wird, wird das Kennwort im Klartext als Argument an das Programm securityUtility übergeben, das über einen externen Prozess aufgerufen wird. Sie können das Kennwort mit einem ps-Befehl oder unter UNIX-Betriebssystemen im Dateisystem /proc anzeigen. Nein xor
jeeVersion Liberty Profile: Angabe, ob die Features des JEE6- oder des JEE7-Webprofils installiert werden sollen. Gültige Werte: 6, 7 und auto Nein auto
configureFarm Für WebSphere Application Server Liberty und WebSphere Application Server Full Profile (nicht für WebSphere Application Server Network Deployment Edition und für einen Liberty-Verbund). Angabe, ob der Server ein Server-Farmmember ist. Die gültigen Werte sind true und false. Nein false
farmServerId Zeichenfolge, über die ein Server in einer Server-Farm eindeutig identifiziert werden kann. Die MobileFirst-Server-Verwaltungsservices und alle MobileFirst-Laufzeiten, die mit dem Server kommunizieren, müssen den gleichen Wert verwenden. Ja Ohne

Für Einzelserverimplementierungen wird folgendes Element unterstützt:

Element Beschreibung Anzahl
<server> Einzelserver 0..1

Das Element , das in diesem Kontext verwendet wird, hat folgendes Attribut:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Servername Ja Ohne

Für einen Liberty-Verbund wird folgendes Element unterstützt:

Element Beschreibung Anzahl
<collectiveMember> Member eines Liberty-Verbunds 0..1

Das Element <collectiveMember> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
serverName Name des Verbundmembers Ja Ohne
clusterName Name des Clusters, zu dem das Verbundmember gehört Ja Ohne
serverId Zeichenfolge, über die das Verbundmember eindeutig identifiziert werden kann Ja Ohne
controllerHost Name des Verbundcontrollers Ja Ohne
controllerHttpsPort HTTPS-Port des Verbundcontrollers Ja Ohne
controllerAdminName Name des im Verbundcontroller definierten Benutzers mit Verwaltungsaufgaben. Dieser Benutzer wird auch verwendet, wenn neue Member in den Verbund aufgenommen werden. Ja Ohne
controllerAdminPassword Kennwort des Benutzers mit Verwaltungsaufgaben Ja Ohne
createControllerAdmin Angabe, ob der Benutzer mit Verwaltungsaufgaben in der Basisregistry des Verbundmembers erstellt werden muss. Die gültigen Werte sind true und false. Nein true

Für Network Deployment wird folgendes Element unterstützt:

Element Beschreibung Anzahl
<cell> Gesamte Zelle 0..1
<cluster> Alle Server eines Clusters 0..1
<node> Alle Server eines Knotens, Cluster ausgeschlossen 0..1
<server> Einzelserver 0..1

Das Element <cell> hat keine Attribute.

Das Element <cluster> wird mit folgendem Attribut verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Clustername Ja Ohne

Das Element <node> wird mit folgendem Attribut verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Knotenname Ja Ohne

Das Element <server>, das in einem Network-Deployment-Kontext verwendet wird, hat die folgenden Attribute:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
nodeName Knotenname Ja Ohne
serverName Servername Ja Ohne

Das Element <tomcat> gibt einen Apache-Tomcat-Server an. Es wird mit folgendem Attribut verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
installdir Installationsverzeichnis von Apache Tomcat. Bei einer auf die Verzeichnisse CATALINA_HOME und CATALINA_BASE verteilten Tomcat-Installation geben Sie den Wert der Umgebungsvariablen CATALINA_BASE an. Ja Ohne
configureFarm Angabe, ob der Server ein Server-Farmmember ist. Die gültigen Werte sind true und false. Nein false
farmServerId Zeichenfolge, über die ein Server in einer Server-Farm eindeutig identifiziert werden kann. Die MobileFirst-Server-Verwaltungsservices und alle MobileFirst-Laufzeiten, die mit dem Server kommunizieren, müssen den gleichen Wert verwenden. Ja Ohne

Das Element <database> gibt die erforderlichen Informationen für den Zugriff auf eine bestimmte Datenbank an. Abgesehen davon, dass das Element <database> die Elemente <dba> und <client> nicht hat, geben Sie das Element <database> ähnlich wie die Ant-Task configuredatabase an. Das Element <database> kann aber <property>-Elemente enthalten. Das Element <database> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
kind Die Art der Datenbank (MobileFirst-Laufzeit) Ja Ohne
validate Prüft, ob die Datenbank zugänglich ist. Gültige Werte sind true und false. Nein true

Das Element <database> unterstützt die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
<derby> Parameter für Derby 0..1
<db2> Parameter für DB2 0..1
<mysql> Parameter für MySQL 0..1
<oracle> Parameter für Oracle 0..1
<driverclasspath> JDBC-Treiberklassenpfad 0..1

Das Element <analytics> gibt an, dass von der MobileFirst-Laufzeit aus eine Verbindung zu einer bereits installierten MobileFirst Analytics Console und zu den zugehörigen Services hergestellt werden soll. Es wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
install Angabe, ob die MobileFirst-Laufzeit eine Verbindung zu MobileFirst Analytics herstellen soll Nein false
analyticsURL URL der MobileFirst Analytics Services Ja Ohne
consoleURL URL der MobileFirst Analytics Console Ja Ohne
username Benutzername Ja Ohne
password Kennwort Ja Ohne
validate Prüft, ob die MobileFirst Analytics Console zugänglich ist Nein true
tenant Nutzer für die Indexierung von Daten, die von einer MobileFirst-Laufzeit erfasst wurden Nein Interne Kennung

install

Mit dem Attribut install können Sie angeben, dass diese MobileFirst-Laufzeit mit MobileFirst Analytics verbunden sein und Daten senden soll. Gültige Werte sind true und false.

analyticsURL

Mit dem Attribut analyticsURL können Sie die URL angeben, die von der Komponente MobileFirst Analytics, die eingehende Analysedaten empfängt, zugänglich gemacht wird.
Beispiel: http://<Hostname>:<Port>/analytics-service/rest

consoleURL

Mit dem Attribut consoleURL können Sie die URL angeben, die von der Komponente MobileFirst Analytics, die mit der MobileFirst Analytics Console verbunden ist, zugänglich gemacht wird.
Beispiel: http://<Hostname>:<Port>/analytics/console

username

Mit dem Attribut username können Sie den Benutzernamen angeben, der verwendet wird, wenn der Dateneingabepunkt für MobileFirst Analytics durch Basisauthentifizierung geschützt ist.

password

Mit dem Attribut password können Sie das Kennwort angeben, das verwendet wird, wenn der Dateneingabepunkt für MobileFirst Analytics durch Basisauthentifizierung geschützt ist.

validate

Mit dem Attribut validate kann geprüft werden, ob die MobileFirst Analytics Console zugänglich ist. Außerdem kann die Authentifizierung des Benutzernamens mit einem Kennwort überprüft werden. Die gültigen Werte sind true und false.

tenant

Weitere Informationen zu diesem Attribut finden Sie unter Konfigurationseigenschaften.

Vorgehensweise für die Angabe einer Apache-Derby-Datenbank

Das Element <derby> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
database Datenbankname Nein Je nach Art der Datenbank MFPDATA, MFPADM, MFPCFG, MFPPUSH oder APPCNTR
datadir Verzeichnis mit den Datenbanken Ja Ohne
schema Schemaname Nein Je nach Art des Schemas MFPDATA, MFPCFG, MFPADMINISTRATOR, MFPPUSH oder APPCENTER

Das Element <derby> unterstützt das folgende Element:

Element Beschreibung Anzahl
<property> Datenquelleneigenschaft oder JDBC-Verbindungseigenschaft 0..

Weitere Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften finden Sie in der Dokumentation zur Klasse EmbeddedDataSource40. Lesen Sie auch die Dokumentation zur Klasse EmbeddedConnectionPoolDataSource40.

Weitere Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften für einen Liberty-Server finden Sie in der Dokumentation zu properties.derby.embedded unter Liberty profile: Configuration elements in the server.xml file.

Wenn die Datei mfp-ant-deployer.jar im Installationsverzeichnis der Mobile Foundation verwendet wird, ist kein Element <driverclasspath> notwendig.

Vorgehensweise für die Angabe einer DB2-Datenbank

Das Element <db2> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert  
database Datenbankname Nein Nach Art der Datenbank MFPDATA, MFPADM, MFPCFG, MFPPUSH oder APPCNTR  
server Hostname des Datenbankservers Ja Ohne  
port Port des Datenbankservers Nein 50000  
user Benutzername für den Datenbankzugriff Dieser Benutzer benötigt keine erweiterten Zugriffsrechte für die Datenbanken. Wenn Sie Einschränkungen für die Datenbank implementieren, können Sie einen Benutzer mit den eingeschränkten Zugriffsrechten definieren, die unter “Datenbankbenutzer und Berechtigungen” aufgelistet sind. Ja Keiner
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt  
schema Schemaname Nein Hängt vom Benutzer ab  

Weitere Informationen zu DB2-Benutzeraccounts finden Sie im Artikel DB2-Sicherheitsmodell - Übersicht.
Das Element <db2> unterstützt das folgende Element:

Element Beschreibung Anzahl
<property> Datenquelleneigenschaft oder JDBC-Verbindungseigenschaft 0..

Weitere Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften finden Sie unter Properties for the IBM Data Server Driver for JDBC and SQLJ.

Weitere Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften für einen Liberty-Server finden Sie im Artikel properties.db2.jcc unter Liberty profile: Configuration elements in the server.xml file.

Das Element <driverclasspath> muss JAR-Dateien für den DB2-JDBC-Treiber und für die zugehörige Lizenz enthalten. Sie können die DB2-JDBC-Treiber von der Webseite DB2 JDBC Driver Versions herunterladen.

Vorgehensweise für die Angabe einer MySQL-Datenbank

Das Element <mysql> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert  
database Datenbankname Nein Je nach Art der Datenbank MFPDATA, MFPADM, MFPCFG, MFPPUSH oder APPCNTR  
server Hostname des Datenbankservers Ja Ohne  
port Port des Datenbankservers Nein 3306  
user Benutzername für den Datenbankzugriff. Dieser Benutzer benötigt keine erweiterten Zugriffsrechte für die Datenbanken. Wenn Sie Einschränkungen für die Datenbank implementieren, können Sie einen Benutzer mit den eingeschränkten Zugriffsrechten definieren, die unter “Datenbankbenutzer und Berechtigungen” aufgelistet sind. Ja Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt  

Anstelle von database, server und port können Sie auch eine URL angeben. In diesem Fall verwenden Sie die folgenden Attribute:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
url URL für die Verbindung zur Datenbank Ja Ohne
user Benutzername für den Datenbankzugriff. Dieser Benutzer benötigt keine erweiterten Zugriffsrechte für die Datenbanken. Wenn Sie Einschränkungen für die Datenbank implementieren, können Sie einen Benutzer mit den eingeschränkten Zugriffsrechten definieren, die unter “Datenbankbenutzer und Berechtigungen” aufgelistet sind. Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Weitere Informationen zu MySQL-Benutzerkonten finden Sie im Artikel MySQL User Account Management.

Das Element <mysql> unterstützt das folgende Element:

Element Beschreibung Anzahl
<property> Datenquelleneigenschaft oder JDBC-Verbindungseigenschaft 0..

Die verfügbaren Eigenschaften sind in der Dokumentation unter Driver/Datasource Class Names, URL Syntax and Configuration Properties for Connector/J angegeben.

Weitere Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften für einen Liberty-Server finden Sie im Abschnitt “properties” unter Liberty profile: Configuration elements in the server.xml file.

Das Element <driverclasspath> muss eine “MySQL-Connector/J”-JAR-Datei enthalten. Sie können sie von der Webseite Download Connector/J herunterladen.

Vorgehensweise für die Angabe einer Oracle-Datenbank

Das Element <oracle> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
database Datenbankname oder Oracle-Servicename. Hinweis: Für die Verbindung zu einer PDB-Datenbank müssen Sie immer einen Servicenamen verwenden. Nein ORCL
server Hostname des Datenbankservers Ja Keiner
port Port des Datenbankservers Nein 1521
user Benutzername für den Datenbankzugriff. Dieser Benutzer benötigt keine erweiterten Zugriffsrechte für die Datenbanken. Wenn Sie Einschränkungen für die Datenbank implementieren, können Sie einen Benutzer mit den eingeschränkten Zugriffsrechten definieren, die unter “Datenbankbenutzer und Berechtigungen” aufgelistet sind. Lesen Sie den Hinweis unter der Tabelle. Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Hinweis: Geben Sie den Benutzernamen für das Attribut user bevorzugt in Großbuchstaben an. Oracle-Benutzernamen bestehen generell aus Großbuchstaben. Im Gegensatz zu anderen Datenbanktools konvertiert die Ant-Task installmobilefirstruntime Kleinbuchstaben von Benutzernamen nicht in Großbuchstaben. Wenn die Ant-Task installmobilefirstruntime keine Verbindung zu Ihrer Datenbank herstellen kann, versuchen Sie, den Wert für das Attribut user in Großbuchstaben anzugeben. Anstelle von database, server und port können Sie auch eine URL angeben. In diesem Fall verwenden Sie die folgenden Attribute:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
url URL für die Verbindung zur Datenbank Ja Ohne
user Benutzername für den Datenbankzugriff. Dieser Benutzer benötigt keine erweiterten Zugriffsrechte für die Datenbanken. Wenn Sie Einschränkungen für die Datenbank implementieren, können Sie einen Benutzer mit den eingeschränkten Zugriffsrechten definieren, die unter “Datenbankbenutzer und Berechtigungen” aufgelistet sind. Lesen Sie den Hinweis unter der Tabelle. Ja Ohne
password Kennwort für den Datenbankzugriff Nein Interaktiv abgefragt

Hinweis: Geben Sie den Benutzernamen für das Attribut user bevorzugt in Großbuchstaben an. Oracle-Benutzernamen bestehen generell aus Großbuchstaben. Im Gegensatz zu anderen Datenbanktools konvertiert die Ant-Task installmobilefirstruntime Kleinbuchstaben von Benutzernamen nicht in Großbuchstaben. Wenn die Ant-Task installmobilefirstruntime keine Verbindung zu Ihrer Datenbank herstellen kann, versuchen Sie, den Wert für das Attribut user in Großbuchstaben anzugeben. Weitere Informationen zu Oracle-Benutzeraccounts finden Sie im Artikel Overview of Authentication Methods.

Weitere Informationen zu URLs für Oracle-Datenbankverbindungen finden Sie im Abschnitt Database URLs and Database Specifiers unter Data Sources and URLs.

Folgendes Element wird unterstützt:

Element Beschreibung Anzahl
<property> Datenquelleneigenschaft oder JDBC-Verbindungseigenschaft 0..

Weitere Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften finden Sie im Abschnitt Data Sources and URLs unter Data Sources and URLs.

Weitere Informationen zu den verfügbaren Eigenschaften für einen Liberty-Server finden Sie im Artikel properties.oracle unter Liberty profile: Configuration elements in the server.xml file.

Das Element <driverclasspath> muss eine Oracle-JDBC-Treiber-JAR-Datei enthalten. Sie können Oracle-JDBC-Treiber von der Webseite JDBC, SQLJ, Oracle JPublisher and Universal Connection Pool (UCP) herunterladen.

Das Element <property>, das in <derby>-, <db2>-, ` `- und ``-Elementen verwendet werden kann, hat die folgenden Attribute:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
type Java-Typ der Eigenschaftswerte, gewöhnlich java.lang.String/Integer/Boolean Nein java.lang.String
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Ant-Tasks für die Installation des Application Center

Für die Installation der Application-Center-Konsole und -Services stehen die Ant-Tasks <installApplicationCenter>, <updateApplicationCenter> und <uninstallApplicationCenter> zur Verfügung.

Auswirkungen der Tasks

installApplicationCenter

Die Task <installApplicationCenter> konfiguriert einen Anwendungsserver für die Ausführung der WAR-Datei der Application-Center-Services als Webanwendung und für die Installation der Application-Center-Konsole. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie deklariert die Webanwendung für die Application-Center-Services im Kontextstammverzeichnis /applicationcenter.
  • Sie deklariert Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile auch JDBC-Provider für Application-Center-Services.
  • Sie implementiert die Webanwendung für die Application-Center-Services im Anwendungsserver.
  • Sie deklariert die Application-Center-Konsole als Webanwendung im Kontextstammverzeichnis /appcenterconsole.
  • Sie implementiert die WAR-Datei der Application-Center-Konsole im Anwendungsserver.
  • Sie konfiguriert Konfigurationseigenschaften für die Application-Center-Services mithilfe von JNDI-Umgebungseinträgen. Die JNDI-Umgebungseinträge für den Endpunkt und die Proxys sind auf Kommentar gesetzt. In einigen Fällen müssen Sie die Kommentarzeichen entfernen.
  • Sie konfiguriert Benutzer, die sie Rollen zuordnet, die von den Webanwendungen für die Application-Center-Konsole und die Application-Center-Services verwendet werden.
  • Sie konfiguriert in WebSphere Application Server die erforderliche angepasste Eigenschaft für den Web-Container.

updateApplicationCenter

Die Task <updateApplicationCenter> aktualisiert eine bereits konfigurierte Application-Center-Anwendung in einem Anwendungsserver. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie aktualisiert die WAR-Datei für die Application-Center-Services. Diese Datei muss denselben Basisnamen wie die entsprechende WAR-Datei haben, die zuvor implementiert wurde.
  • Sie aktualisiert die WAR-Datei für die Application-Center-Konsole. Diese Datei muss denselben Basisnamen wie die entsprechende WAR-Datei haben, die zuvor implementiert wurde.

Die Task ändert nicht die Konfiguration des Anwendungsservers, d. h. die Konfiguration der Webanwendungen, die Datenquellen, die JNDI-Umgebungseinträge und die Benutzer-Rollen-Zuordnungen. Diese Task ist nur auf eine Installation anwendbar, die mit der in diesem Abschnitt beschriebenen Task ausgeführt wird.

Hinweis: In WebSphere Application Server Liberty Profile ändert die Task nicht die Features, sodass die Datei server.xml für die installierte Anwendung eine potenziell nicht minimale Liste mit Features enthält.

uninstallApplicationCenter

Die Ant-Task <uninstallApplicationCenter> macht die Auswirkungen einer vorherigen Ausführung der Task <installApplicationCenter> rückgängig. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie entfernt die Konfiguration der Webanwendung für die Application-Center-Services mit dem Kontextstammverzeichnis /applicationcenter. Infolgedessen entfernt die Task auch die Einstellungen, die dieser Anwendung manuell hinzugefügt wurden.
  • Sie entfernt die WAR-Dateien für die Application-Center-Services und die Application-Center-Konsole vom Anwendungsserver.
  • Sie entfernt die Datenquellen und in WebSphere Application Server Full Profile auch die JDBC-Provider für die Application-Center-Services.
  • Sie entfernt die Datenbanktreiber, die von den Application-Center-Services verwendet wurden, aus dem Anwendungsserver.
  • Sie entfernt die zugehörigen JNDI-Umgebungseinträge.
  • Sie entfernt die Benutzer, die durch den Aufruf von <installApplicationCenter> konfiguriert werden.

Attribute und Elemente

Die Tasks <installApplicationCenter>, <updateApplicationCenter> und <uninstallApplicationCenter> werden mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
id Unterscheidet verschiedene Implementierungen in WebSphere Application Server Full Profile Nein Leer
servicewar WAR-Datei für die Application-Center-Services Nein Datei applicationcenter.war im Verzeichnis Produktinstallationsverzeichnis/ApplicationCenter/console für die Application-Center-Konsole
shortcutsDir Verzeichnis, in das die Verknüpfungen für Direktaufrufe gestellt werden Nein Ohne
aaptDir Verzeichnis mit dem Programm aapt aus dem Plattformtoolpaket des Android SDK Nein Ohne

id

In Umgebungen mit WebSphere Application Server Full Profile wird das Attribut id verwendet, um verschiedene Implementierungen der Application-Center-Konsole und der Application-Center-Services zu unterscheiden. Ohne dieses Attribut id können zwei WAR-Dateien mit denselben Kontextstammverzeichnissen miteinander in Konflikt geraten, was dazu führt, dass diese Dateien nicht implementiert werden.

servicewar

Mit dem Attribut servicewar können Sie ein anderes Verzeichnis für die WAR-Datei der Application-Center-Services angeben. Sie können den Namen dieser WAR-Datei mit einem absoluten Pfad oder einem relativen Pfad angeben.

shortcutsDir

Das Attribut shortcutsDir gibt an, wo Direktaufrufe für die Application-Center-Konsole gespeichert werden sollen. Wenn Sie dieses Attribut definieren, werden die folgenden Dateien zu diesem Verzeichnis hinzugefügt:

  • appcenter-console.url: Diese Datei ist eine Windows-Verknüpfung. Sie öffnet die Application-Center-Konsole in einem Browser.
  • appcenter-console.sh: Diese Datei ist ein UNIX-Shell-Script. Sie öffnet die Application-Center-Konsole in einem Browser.

aaptDir

Das Programm aapt ist Teil der Verteilung der Mobile Foundation und befindet sich unter Produktinstallationsverzeichnis/ApplicationCenter/tools/android-sdk.
Wenn dieses Attribut nicht gesetzt ist, wird eine apk-Anwendung beim Hochladen vom Application Center unter Verwendung seines eigenen Codes analysiert, der Beschränkungen unterliegen könnte.

Die Tasks <installApplicationCenter>, <updateApplicationCenter> und <uninstallApplicationCenter> unterstützen die folgenden Elemente:

Element Beschreibung Anzahl
applicationserver Anwendungsserver 1
console Application-Center-Konsole 1
database Datenbanken 1
user Benutzer, der einer Sicherheitsrolle zugeordnet werden soll 0..∞

Vorgehensweise für die Angabe einer Application-Center-Konsole

Das Element <console> erfasst Informationen zur Anpassung der Installation der Application-Center-Konsole. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
warfile WAR-Datei für die Application-Center-Konsole Nein Datei appcenterconsole.war im Verzeichnis Produktinstallationsverzeichnis/ApplicationCenter/console für die Application-Center-Konsole

Vorgehensweise bei der Angabe eines Anwendungsservers

Mit dem Element <applicationserver> können Sie die Parameter definieren, die vom zugrunde liegenden Anwendungsserver abhängig sind. Das Element <applicationserver> unterstützt die folgenden Elemente.

Element Beschreibung Anzahl
websphereapplicationserver oder was Parameter für WebSphere Application Server. Das Element <websphereapplicationserver> (oder in seiner Kurzform <was>) gibt eine WebSphere-Application-Server-Instanz an. WebSphere Application Server Full Profile (Base und Network Deployment) werden ebenso wie WebSphere Application Server Liberty Core unterstützt. Ein Liberty-Verbund wird für das Application Center nicht unterstützt. 0..1
tomcat Parameter für Apache Tomcat 0..1

Die Attribute und inneren Elemente für diese Elemente sind in den Tabellen unter Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen beschrieben.

Vorgehensweise für die Angabe einer Verbindung zur Servicedatenbank

Das Element <database> erfasst die Parameter, die eine Datenquellendeklaration in einem Anwendungsserver angeben, um auf die Servicedatenbank zuzugreifen.

Sie müssen eine einzelne Datenbank deklarieren: <database kind="ApplicationCenter">. Abgesehen davon, dass das Element <database> die Elemente <dba> und <client> nicht hat, geben Sie das Element <database> ähnlich wie die Ant-Task <configuredatabase> an. Das Element kann jedoch ``-Elemente haben.

Das Element <database> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
kind Art der Datenbank (ApplicationCenter) Ja Ohne
validate Prüft, ob die Datenbank zugänglich ist Nein True

Das Element <database> unterstützt die folgenden Elemente. Weitere Informationen zur Konfiguration dieser Datenbankelemente finden Sie in den Tabellen unter Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen.

Element Beschreibung Anzahl
db2 Parameter für DB2-Datenbanken 0..1
derby Parameter für Apache-Derby-Datenbanken 0..1
mysql Parameter für MySQL-Datenbanken 0..1
oracle Parameter für Oracle-Datenbanken 0..1
driverclasspath Parameter für den JDBC-Treiberklassenpfad 0..1

Benutzer und Sicherheitsrolle angeben

Das Element <user> erfasst die Parameter über einen Benutzer, die in eine bestimmte Sicherheitsrolle für eine Anwendung aufzunehmen sind.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
role Benutzerrolle appcenteradmin Ja Ohne
name Benutzername Ja Ohne
password Kennwort, wenn Sie den Benutzer erstellen müssen Nein Ohne

Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst Analytics

Für die Installation von MobileFirst Analytics werden die Ant-Tasks installanalytics, updateanalytics und uninstallanalytics bereitgestellt.

Der Zweck dieser Ant-Tasks ist, die MobileFirst Analytics Console und den MobileFirst Analytics Service mit dem entsprechenden Speicher für die Daten in einem Anwendungsserver zu konfigurieren. Die Task installiert MobileFirst-Operational-Analytics-Knoten, die als Master- und Datenknoten agieren. Weitere Informationen finden Sie unter Cluster-Management und Elasticsearch.

Auswirkungen der Tasks

installanalytics

Die Ant-Task installanalytics konfiguriert einen Anwendungsserver so, dass er IBM MobileFirst Analytics ausführt. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie implementiert die WAR-Dateien für den MobileFirst Analytics Service und die MobileFirst Analytics Console im Anwendungsserver.
  • Sie deklariert die Webanwendung für den MobileFirst Analytics Service im angegebenen Kontextstammverzeichnis (/analytics-service).
  • Sie deklariert die Webanwendung für die MobileFirst Analytics Console im angegebenen Kontextstammverzeichnis (/analytics).
  • Sie legt die Konfigurationseigenschaften für den MobileFirst Analytics Console Service und die MobileFirst Analytics über JNDI-Umgebungseinträge fest.
  • In WebSphere Application Server Liberty Profile konfiguriert sie den Web-Container.
  • Bei Bedarf erstellt sie Benutzer für die MobileFirst Analytics Console.

updateanalytics

Die Ant-Task updateanalytics aktualisiert die bereits konfigurierten WAR-Dateien der Webanwendungen für den MobileFirst Analytics Service und die MobileFirst Analytics Console in einem Anwendungsserver. Die Dateien müssen denselben Basisnamen wie die zuvor implementierten Projekt-WAR-Dateien haben.

Die Konfiguration des Anwendungsservers, d. h. Webanwendungskonfiguration und JNDI-Umgebungseinträge, wird von der Task nicht geändert.

uninstallanalytics

Mit der Ant-Task uninstallanalytics werden die Auswirkungen einer vorherigen Ausführung von installanalytics rückgängig gemacht. Diese Task hat die folgenden Auswirkungen:

  • Sie entfernt die Konfiguration der Webanwendungen für den MobileFirst Analytics Service und die MobileFirst Analytics Console sowie die zugehörigen Kontextstammverzeichnisse.
  • Sie entfernt die WAR-Dateien für den MobileFirst Analytics Service und die MobileFirst Analytics Console aus dem Anwendungsserver.
  • Sie entfernt die zugehörigen JNDI-Umgebungseinträge.

Attribute und Elemente

Die Tasks installanalytics, updateanalytics und uninstallanalytics werden mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
serviceWar WAR-Datei für den MobileFirst Analytics Service Nein Datei analytics-service.war im Verzeichnis Analytics

serviceWar

Mit dem Attribut serviceWar können Sie ein anderes Verzeichnis für die WAR-Datei der MobileFirst Analytics Services angeben. Sie können den Namen dieser WAR-Datei mit einem absoluten Pfad oder einem relativen Pfad angeben.

Die Tasks <installanalytics>, <updateanalytics> und <uninstallanalytics> unterstützen die folgenden Elemente:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
console MobileFirst Analytics Ja 1
user Benutzer, der einer Sicherheitsrolle zugeordnet werden soll Nein 0..
storage Typ des Speichers Ja 1
applicationserver Anwendungsserver Ja 1
property Eigenschaften Nein 0..

Vorgehensweise für die Angabe einer

MobileFirst Analytics Console

Das Element <console> erfasst Informationen zur Anpassung der Installation der MobileFirst Analytics Console. Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
warfile Konsolen-WAR-Datei Nein Datei analytics-ui.war im Verzeichnis Analytics
shortcutsdir Verzeichnis, in das die Verknüpfungen für Direktaufrufe gestellt werden Nein Ohne

warFile

Mit dem Attribut warFile können Sie ein anderes Verzeichnis für die WAR-Datei der MobileFirst Analytics Console angeben. Sie können den Namen dieser WAR-Datei mit einem absoluten Pfad oder einem relativen Pfad angeben.

shortcutsDir

Das Attribut shortcutsDir gibt an, wo Direktaufrufe für die MobileFirst Analytics Console gespeichert werden sollen. Wenn Sie dieses Attribut definieren, können Sie diesem Verzeichnis die folgenden Dateien hinzufügen:

  • analytics-console.url: Diese Datei ist eine Windows-Verknüpfung. Sie öffnet die MobileFirst Analytics Console in einem Browser.
  • analytics-console.sh: Diese Datei ist ein UNIX-Shell-Script. Sie öffnet die MobileFirst Analytics Console in einem Browser.

Hinweis: Diese Direktaufrufe enthalten nicht den Elasticsearch-Parameter “tenant”.

Das Element <console> unterstützt das folgende verschachtelte Element:

Element Beschreibung Anzahl
property Eigenschaften 0..

Mit diesem Element können Sie Ihre eigenen JNDI-Eigenschaften definieren.

Das Element <property> wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Benutzer und Sicherheitsrolle angeben

Das Element <user> erfasst die Parameter über einen Benutzer, die in eine bestimmte Sicherheitsrolle für eine Anwendung aufzunehmen sind.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
role Gültige Sicherheitsrolle für die Anwendung Ja Ohne
name Benutzername Ja Ohne
password Kennwort, falls der Benutzer erstellt werden muss Nein Ohne

Nachdem Sie die Benutzer mit dem Element ` ` definiert haben, können Sie sie jeder der folgenden Rollen für die Authentifizierung in der MobileFirst Operations Console zuordnen:

  • mfpmonitor
  • mfpoperator
  • mfpdeployer
  • mfpadmin

Vorgehensweise für die Angabe eines Speichertyps für MobileFirst Analytics

Das Element <storage> gibt an, welchen zugrunde liegenden Speichertyp MobileFirst Analytics verwendet, um die erfassten Informationen und Daten zu speichern.

Folgendes Element wird unterstützt:

Element Beschreibung Anzahl
elasticsearch Elasticsearch-Cluster  

Das Element <elasticsearch> erfasst die Parameter eines Elasticsearch-Clusters.

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
clusterName Name des Elasticsearch-Clusters Nein worklight
nodeName Elasticsearch-Knotenname. Der Name muss in einem Elasticsearch-Cluster eindeutig sein. Nein worklightNode_<Zufallszahl>
mastersList Diese Eigenschaft ist eine Zeichenfolge mit Komma als Trennzeichen und gibt den Hostnamen und die Ports von Masterknoten im Elasticsearch-Cluster an (z. B. Hostname1:Transportport1,Hostname2:Transportport2). Nein Von der Topologie abhängig
dataPath Position des Elasticsearch-Clusters Nein Hängt vom Anwendungsserver ab
shards Anzahl der vom Elasticsearch-Cluster erstellten Shards. Der Wert kann nur von den im Elasticsearch-Cluster erstellten Masterknoten festgelegt werden. Nein 5
replicasPerShard Anzahl der Replikate pro Shard im Elasticsearch-Cluster. Der Wert kann nur von den im Elasticsearch-Cluster erstellten Masterknoten festgelegt werden. Nein 1
transportPort Für die Knoten-zu-Knoten-Kommunikation im Elasticsearch-Cluster verwendeter Port Nein 9600

clusterName

Mit dem Attribut clusterName können Sie einen Namen Ihrer Wahl für den Elasticsearch-Cluster angeben.

Ein Elasticsearch-Cluster besteht aus Knoten, die einen gemeinsamen Clusternamen verwenden. Wenn Sie mehrere Knoten konfigurieren, können Sie also für das Attribut clusterName denselben Wert angeben.

nodeName

Mit dem Attribut nodeName können Sie einen Namen Ihrer Wahl für den im Elasticsearch-Cluster zu konfigurierenden Knoten angeben. Jeder Knotenname muss im Elasticsearch-Cluster eindeutig sein, auch wenn sich der Cluster über mehrere Maschinen erstreckt.

mastersList

Mit dem Attribut mastersList können Sie eine Liste der Masterknoten in Ihrem Elasticsearch-Cluster, jeweils getrennt durch ein Komma, angeben. Jeder Masterknoten muss in der Liste mit seinem Hostnamen und dem Port für die Elasticsearch-Knoten-zu-Knoten-Kommunikation angegeben sein. Dieser Port ist standardmäßig 9600 oder die Portnummer, die Sie beim Konfigurieren des Masterknotens mit dem Attribut transportPort angegeben haben.

Beispiel: Hostname1:Transportport1, Hostname2:Transportport2

Hinweis:

  • Wenn Sie für transportPort einen anderen als den Standardwert 9600 angeben, müssen Sie diesen Wert auch mit dem Attribut transportPort definieren. Wenn das Attribut mastersList weggelassen wird, wird standardmäßig versucht, den Hostnamen und den Elasticsearch-Transportport in allen unterstützten Anwendungsservern zu finden.
  • Wenn der Zielanwendungsserver ein Cluster mit WebSphere Application Server Network Deployment ist und Sie später einen Server zu diesem Cluster hinzufügen oder aus diesem Cluster entfernen, müssen Sie diese Liste manuell bearbeiten, damit sie mit dem Elasticsearch-Cluster synchron ist.

dataPath

Mit dem Attribut dataPath können Sie ein anderes Verzeichnis für das Speichern von Elasticsearch-Daten angeben. Sie können einen absoluten oder relativen Pfad angeben.

Wenn das Attribut dataPath nicht angegeben ist, werden Elasticsearch-Clusterdaten in einem Standardverzeichnis analyticsData gespeichert, dessen Position vom Anwendungsserver abhängt:

  • WebSphere Application Server Liberty Profile: ${wlp.user.dir}/servers/Servername/analyticsData
  • Apache Tomcat: ${CATALINA_HOME}/bin/analyticsData
  • WebSphere Application Server und WebSphere Application Server Network Deployment: ${was.install.root}/profiles/<Profilname>/analyticsData.

Das Verzeichnis analyticsData und die Hierarchie der enthaltenen Unterverzeichnisse und Dateien werden zur Laufzeit automatisch erstellt, sofern sie noch nicht vorhanden sind, wenn der MobileFirst Analytics Service Ereignisse empfängt.

shards

Mit dem Attribut shards können Sie die Anzahl der Shards angeben, die im Elasticsearch-Cluster erstellt werden sollen.

replicasPerShard

Mit dem Attribut replicasPerShard können Sie die Anzahl der Replikate pro Shard angeben, die im Elasticsearch-Cluster erstellt werden sollen.

Für jedes Shard kann es null oder mehr Replikate geben. Standardmäßig hat jedes Shard ein Replikat. Die Anzahl der Replikate kann für einen vorhandenen Index in MobileFirst Analytics dynamisch geändert werden. Ein Replikatshard darf nicht auf demselben Knoten wie das Originalshard ausgeführt werden.

transportPort

Mit dem Attribut transportPort können Sie einen Port angeben, den andere Knoten im Elasticsearch-Cluster für die Kommunikation mit diesem Knoten verwenden müssen. Wenn sich dieser Port hinter einem Proxy oder einer Firewall befindet, stellen Sie sicher, dass er verfügbar und zugänglich ist.

Vorgehensweise bei der Angabe eines Anwendungsservers

Mit dem Element <applicationserver> können Sie die Parameter definieren, die vom zugrunde liegenden Anwendungsserver abhängig sind. Das Element <applicationserver> unterstützt die folgenden Elemente.

Hinweis: Die Attribute und inneren Elemente für dieses Element sind in den Tabellen im Abschnitt Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst-Laufzeitumgebungen beschrieben.

Element Beschreibung Anzahl
websphereapplicationserver oder was Parameter für WebSphere Application Server 0..1
tomcat Parameter für Apache Tomcat 0..1

Vorgehensweise für die Angabe angepasster JNDI-Eigenschaften

Die Elemente <installanalytics>, <updateanalytics> und <uninstallanalytics> unterstützen das folgende Element:

Element Beschreibung Anzahl
property Eigenschaften 0..

Mit diesem Element können Sie Ihre eigenen JNDI-Eigenschaften definieren.

Dieses Element wird mit folgenden Attributen verwendet:

Attribut Beschreibung Erforderlich Standardwert
name Name der Eigenschaft Ja Ohne
value Wert der Eigenschaft Ja Ohne

Interne Laufzeitdatenbanken

Hier können Sie sich über die Laufzeitdatenbanktabellen, ihren Zweck und über die Größenordnung der in den einzelnen Tabellen gespeicherten Daten informieren. In relationalen Datenbanken sind die Entitäten in Datenbanktabellen organisiert.

Von der MobileFirst-Server-Laufzeit verwendete Datenbank

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der Laufzeitdatenbanktabellen, eine Beschreibung sowie eine Angabe ihrer Verwendung in relationalen Datenbanken.

Name der relationalen Datenbanktabelle Beschreibung Größenordnung
LICENSE_TERMS Speichert die verschiedenen Lizenzmessgrößen, die bei jeder Gerätestilllegung erfasst werden. Zig Zeilen, aber nicht mehr als der Wert der JNDI-Eigenschaft mfp.device.decommission.when. Weitere Informationen zu JNDI-Eigenschaften finden Sie in der Liste der JNDI-Eigenschaften für die MobileFirst-Laufzeit.
ADDRESSABLE_DEVICE Speichert täglich die Metriken der adressierbaren Geräte. Außerdem wird bei jedem Clusterstart ein Eintrag hinzugefügt. Ungefähr 400 Zeilen. Einträge, die älter als 13 Monate sind, werden täglich gelöscht.
MFP_PERSISTENT_DATA Speichert Instanzen von Clientanwendungen, die beim OAuth-Server registriert sind, sowie Informationen zum Gerät, zur Anwendung, zu dem Client zugeordneten Benutzern und zum Gerätestatus Eine Zeile pro Paar aus Gerät und Anwendung
MFP_PERSISTENT_CUSTOM_ATTR Angepasste Attribute, die Instanzen von Clientanwendungen zugeordnet sind. Angepasste Attribute sind anwendungsspezifische Attribute, die von der Anwendung für jede Clientinstanz registriert wurden. Null oder mehr Zeilen pro Paar aus Gerät und Anwendung
MFP_TRANSIENT_DATA Authentifizierungskontext von Clients und Geräten Zwei Zeilen pro Paar aus Gerät und Anwendung und bei Verwendung des Geräte-SSO zusätzlich zwei Zeilen pro Gerät. Weitere Informationen zum SSO finden Sie unter Geräte-Single-Sign-on (SSO) konfigurieren.
SERVER_VERSION Produktversion Eine Zeile

Vom MobileFirst-Server-Verwaltungsservice verwendete Datenbank

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der Verwaltungsdatenbanktabellen, eine Beschreibung sowie eine Angabe ihrer Verwendung in relationalen Datenbanken.

Name der relationalen Datenbanktabelle Beschreibung Größenordnung
ADMIN_NODE Speichert Informationen zu den Servern, die den Verwaltungsservice ausführen. Ein einer Topologie mit einem eigenständigen Server wird diese Entität nicht verwendet. Eine Zeile pro Server. Leer, wenn ein eigenständiger Server verwendet wird.
AUDIT_TRAIL Speichert ein Prüfprotokoll aller Verwaltungsaktionen, die vom Verwaltungsservice ausgeführt wurden Tausende Zeilen
CONFIG_LINKS Speichert die Links zum Liveaktualisierungsservice. Konfigurationseinstellungen von Adaptern und Anwendungen können im Liveaktualisierungsservice gespeichert sein. Über die Links können diese Konfigurationseinstellungen gefunden werden. Hunderte Zeilen. Pro Adapter werden 2-3 Zeilen verwendet. Pro Anwendung werden 4-6 Zeilen verwendet.
FARM_CONFIG Speichert die Konfiguration von Farmknoten, wenn eine Server-Farm verwendet wird Zig Zeilen (leer, wenn keine Server-Farm verwendet wird)
GLOBAL_CONFIG Speichert einige globale Konfigurationsdaten 1 Zeile
PROJECT Speichert die Namen der implementierten Projekte Zig Zeilen
PROJECT_LOCK Interne Clustersynchronisation Zig Zeilen
TRANSACTIONS Interne Tabelle für Clustersynchronisation, in der der Zustand aller aktiven Verwaltungsaktionen gespeichert wird Zig Zeilen
MFPADMIN_VERSION Produktversion Eine Zeile

Vom MobileFirst-Server-Liveaktualisierungsservice verwendete Datenbank

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der Datenbanktabellen für den Liveaktualisierungsservice, eine Beschreibung sowie eine Angabe ihrer Verwendung in relationalen Datenbanken.

Name der relationalen Datenbanktabelle Beschreibung Größenordnung
CS_SCHEMAS Speichert die versionsgesteuerten Schemata der Plattform Eine Zeile pro Schema
CS_CONFIGURATIONS Speichert Konfigurationsinstanzen für jedes versionsgesteuerte Schema Eine Zeile pro Konfiguration
CS_TAGS Speichert die durchsuchbaren Felder und Werte für jede Konfigurationsinstanz Eine Zeile für jeden Feldnamen und -wert pro durchsuchbarem Feld der Konfiguration.
CS_ATTACHMENTS Speichert die Anhänge für jede Konfigurationsinstanz Eine Zeile pro Anhang
CS_VERSION Speichert die Version von MFP, in der die Tabellen oder Instanzen erstellt wurden Einzelne Zeile in der Tabelle mit der Version von MFP

Vom MobileFirst-Server-Push-Service verwendete Datenbank

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung der Datenbanktabellen für den Push-Service, eine Beschreibung sowie eine Angabe ihrer Verwendung in relationalen Datenbanken.

Name der relationalen Datenbanktabelle Beschreibung Größenordnung
PUSH_APPS Tabelle für Push-Benachrichtigungen, in der Details von Push-Anwendungen gespeichert werden Eine Zeile pro Anwendung
PUSH_ENV Tabelle für Push-Benachrichtigungen, in der Details von Push-Umgebungen gespeichert werden Zig Zeilen
PUSH_TAGS Tabelle für Push-Benachrichtigungen, in der Details definierter Tags gespeichert werden Zig Zeilen
PUSH_DEVICES Tabelle für Push-Benachrichtigungen. Speichert einen Datensatz pro Gerät. Eine Zeile pro Gerät
PUSH_SUBSCRIPTIONS Tabelle für Push-Benachrichtigungen. Speichert einen Datensatz pro Tagabonnement. Eine Zeile pro Geräteabonnement
PUSH_MESSAGES Tabelle für Push-Benachrichtigungen, in der Details von Push-Benachrichtigungen gespeichert werden Zig Zeilen
PUSH_MESSAGE_SEQUENCE_TABLE Tabelle für Push-Benachrichtigungen, in der die generierte Folgen-ID gespeichert wird Eine Zeile
PUSH_VERSION Produktversion Eine Zeile

Weitere Informationen zum Einrichten der Datenbanken finden Sie unter Datenbanken einrichten.

Beispielkonfigurationsdateien

In der Mobile Foundation gibt es einige Beispielkonfigurationsdateien, um Ihnen die ersten Schritte mit den Ant-Tasks für die Installation von MobileFirst Server zu erleichtern.

Die einfachste Art, die Arbeit mit diesen Ant-Tasks zu beginnen, ist die Verwendung der Beispielkonfigurationsdateien im Verzeichnis MobileFirstServer/configuration-samples/ des ausgelieferten MobileFirst Server. Weitere Informationen zur Installation von MobileFirst Server mit Ant-Tasks finden Sie unter Installation mit Ant-Tasks.

Liste der Beispielkonfigurationsdateien

Wählen Sie die passende Beispielkonfigurationsdatei aus. Die folgenden Dateien werden bereitgestellt.

Task Derby DB2 MySQL Oracle            
Datenbanken mit Berechtigungsnachweisen des Datenbankadministrators erstellen create-database-derby.xml create-database-db2.xml create-database-mysql.xml create-database-oracle.xml MobileFirst Server in Liberty installieren configure-liberty-derby.xml configure-liberty-db2.xml configure-liberty-mysql.xml (siehe Hinweis zu MySQL) configure-liberty-oracle.xml
MobileFirst Server als Eizelserver in WebSphere Application Server Full Profile installieren configure-was-derby.xml configure-was-db2.xml configure-was-mysql.xml (siehe Hinweis zu MySQL) configure-was-oracle.xml            
MobileFirst Server in WebSphere Application Server Network Deployment installieren (siehe Hinweis zu den Konfigurationsdateien) configure-wasnd-cluster-derby.xml, configure-wasnd-server-derby.xml, configure-wasnd-node-derby.xml, configure-wasnd-cell-derby.xml configure-wasnd-cluster-db2.xml, configure-wasnd-server-db2.xml, configure-wasnd-node-db2.xml, configure-wasnd-cell-db2.xml configure-wasnd-cluster-mysql.xml (siehe Hinweis zu MySQL), configure-wasnd-server-mysql.xml (siehe Hinweis zu MySQL), configure-wasnd-node-mysql.xml (siehe Hinweis zu MySQL), configure-wasnd-cell-mysql.xml configure-wasnd-cluster-oracle.xml, configure-wasnd-server-oracle.xml, configure-wasnd-node-oracle.xml, configure-wasnd-cell-oracle.xml            
MobileFirst Server in Apache Tomcat installieren configure-tomcat-derby.xml configure-tomcat-db2.xml configure-tomcat-mysql.xml configure-tomcat-oracle.xml            
MobileFirst Server in einem Liberty-Verbund installieren Nicht relevant configure-libertycollective-db2.xml configure-libertycollective-mysql.xml configure-libertycollective-oracle.xml            

Hinweis zu MySQL: MySQL in Kombination mit WebSphere Application Server Liberty Profile oder WebSphere Application Server Full Profile ist keine unterstützte Konfiguration. Weitere Informationen finden Sie unter “WebSphere Application Server Support Statement”. Sie können IBM DB2 oder eine andere von WebSphere Application Server unterstützte Datenbank verwenden, damit Sie von einer Konfiguration mit vollständigem IBM Support profitieren können.

Hinweis zu den Konfigurationsdateien für WebSphere Application Server Network Deployment: In den Konfigurationsdateien für wasnd kann der Geltungsbereich (scope) auf cluster, node, server oder cell gesetzt werden. In configure-wasnd-cluster-derby.xml ist der Geltungsbereich beispielsweise cluster. Diese Geltungsbereiche definieren das Implementierungsziel wie folgt:

  • cluster: Implementierung in einem Cluster
  • server: Implementierung auf einem Einzelserver, der von einem Deployment Manager verwaltet wird
  • node: Implementierung auf allen Servern, die auf einem Knoten ausgeführt werden, aber nicht zu einem Cluster gehören
  • cell: Implementierung auf allen Servern einer Zelle

Beispielkonfigurationsdateien für MobileFirst Analytics

In der Mobile Foundation gibt es Beispielkonfigurationsdateien, die Ihnen den Einstieg in die Verwendung der Ant-Tasks zum Installieren der MobileFirst Analytics Services und der MobileFirst Analytics Console erleichtern.

Die einfachste Art, die Arbeit mit den Ant-Tasks <installanalytics>, <updateanalytics> und <uninstallanalytics> zu beginnen, ist die Verwendung der Beispielkonfigurationsdateien im Verzeichnis Analytics/configuration-samples/ des ausgelieferten MobileFirst Server.

Schritt 1

Wählen Sie die passende Beispielkonfigurationsdatei aus. Die folgenden XML-Dateien werden bereitgestellt. In den nächsten Schritten sind sie mit dem Namen configure-file.xml angegeben.

Task Anwendungsserver
MobileFirst Analytics Services und MobileFirst Analytics Console in WebSphere Application Server Liberty Profile installieren configure-liberty-analytics.xml
MobileFirst Analytics Services und MobileFirst Analytics Console in Apache Tomcat installieren configure-tomcat-analytics.xml
MobileFirst Analytics Services und MobileFirst Analytics Console in WebSphere Application Server Full Profile installieren configure-was-analytics.xml
MobileFirst Analytics Services und MobileFirst Analytics Console auf einem Einzelserver mit WebSphere Application Server Network Deployment installieren configure-wasnd-server-analytics.xml
MobileFirst Analytics Services und MobileFirst Analytics Console in einer WebSphere-Application-Server-Network-Deployment-Zelle installieren configure-wasnd-cell-analytics.xml
MobileFirst Analytics Services und MobileFirst Analytics Console auf einem WebSphere-Application-Server-Network-Deployment-Knoten installieren configure-wasnd-node.xml
MobileFirst Analytics Services und MobileFirst Analytics Console in einem Cluster mit WebSphere Application Server Network Deployment installieren configure-wasnd-cluster-analytics.xml

Hinweis zu den Konfigurationsdateien für WebSphere Application Server Network Deployment:
In den Konfigurationsdateien für wasnd kann der Geltungsbereich (scope) auf cluster, node, server oder cell gesetzt werden. In configure-wasnd-cluster-analytics.xml ist der Geltungsbereich beispielsweise cluster. Diese Geltungsbereiche definieren das Implementierungsziel wie folgt:

  • cluster: Implementierung in einem Cluster
  • server: Implementierung auf einem Einzelserver, der von einem Deployment Manager verwaltet wird
  • node: Implementierung auf allen Servern, die auf einem Knoten ausgeführt werden, aber nicht zu einem Cluster gehören
  • cell: Implementierung auf allen Servern einer Zelle

Schritt 2

Ändern Sie die Dateizugriffsrechte für die Beispieldatei, indem Sie sie so weit wie möglich einschränken. Schritt 3 erfordert, dass Sie einige Kennwörter angeben. Wenn andere Benutzer desselben Computers diese Kennwörter nicht erfahren sollen, müssen Sie für die übrigen Benutzer die Leseberechtigungen (read) für die Datei entfernen. Sie können einen Befehl wie in den folgenden Beispielen verwenden:

UNIX: chmod 600 configure-file.xml Windows: cacls configure-file.xml /P Administrators:F %USERDOMAIN%\%USERNAME%:F

Schritt 3

In ähnlicher Weise müssen Sie vorgehen, wenn Ihr Anwendungsserver WebSphere Application Server Liberty Profile oder Apache Tomcat ist und dieser nur über Ihren Benutzeraccount gestartet werden soll. Entfernen Sie in diesem Fall die Leseberechtigungen (read) für alle übrigen Benutzer aus den folgenden Dateien:

  • WebSphere Application Server Liberty Profile: **wlp/usr/servers//server.xml**
  • Apache Tomcat: conf/server.xml

Schritt 4

Ersetzen Sie die Platzhalterwerte für die Eigenschaften am Anfang der Datei.

Hinweis:
Wenn Sie in den Werten der Ant-XML-Scripts die folgenden Sonderzeichen verwenden, müssen Sie sie mit Escapezeichen angeben:

  • Das Dollarzeichen ($) muss mit $$ angegeben werden, sofern Sie mit der Syntax ${variable}, die im Abschnitt “Properties” der Veröffentlichung “Apache Ant Manual” beschrieben ist, nicht explizit auf eine Ant-Variable verweisen möchten.
  • Das Et-Zeichen (&) muss mit &amp; angegeben werden, sofern Sie nicht explizit auf eine XML-Entität verweisen möchten.
  • Anführungszeichen (") müssen mit &quot; angegeben werden, es sei denn, sie werden in einer Zeichenfolge verwendet, die in Hochkommata gesetzt ist.

Schritt 5

Führen Sie den Befehl ant -f configure-file.xml install aus.

Dieser Befehl installiert die MobileFirst Analytics Services und die MobileFirst Analytics Console im Anwendungsserver. Wenn Sie ein Fixpack für MobileFirst Server anwenden und aktualisierte MobileFirst Analytics Services und eine aktualisierte MobileFirst Analytics Console installieren müssen, führen Sie den folgenden Befehl aus: ant -f configure-file.xml minimal-update.

Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Installationsschritt rückgängig zu machen: ant -f configure-file.xml uninstall.

Dieser Befehl deinstalliert die MobileFirst Analytics und die MobileFirst Analytics Console.

Last modified on September 26, 2017